geschrumpfte Blase bei Dauerkatheterträgern?

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milchbrei
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geschrumpfte Blase bei Dauerkatheterträgern?

Beitrag von milchbrei » Fr 2. Jan 2004, 19:21

Hallo Leute,

Problem: Habe 1 Bew. mit DK und Peg, DK läuft ständig para oder ist verstopft.Folge: Bew. bekommt alle 2 Wochen neuen DK.
Urologe gefragt ob man nicht einen BFK( subrapubischen ) legen kann, Urologe meint bei menschen die über Jahre DK-Täger sind,schrumpft mit der Zeit die Blase stimmt das?

dankäääääääääääää milchbrei


Lächeln ist das Kleingeld des Glücks. ( Heinz Rühmann)


Wer fleißig ist wie eine Biene,
arbeitet wie ein Pferd,
abends müde ist wie ein Hund,
der sollte zum Tierarzt gehen,
es könnte sein das er ein Kamel ist.

Dirk Höffken
Beiträge: 2083
Registriert: Mi 18. Jun 2003, 20:00

Beitrag von Dirk Höffken » Fr 2. Jan 2004, 23:52

Hallo.

Die Erklärung für die Schrumpfblase ist soweit richtig.

Vom sogenannten „Blasentraining“ ist aufgrund des hohen Infektionsrisikos grundsätzlich abzuraten. Soweit ich mich erinnere gab es hierzu erst vor kurzem eine Diskussion in diesem Forum, welcher einen Link zu einer Empfehlung des Robert-Koch-Institutes enthielt.

Allerdings stellt sich die Frage, aus welchem Grund der Bewohner seit Jahren einen transurethralen Dauerkatheter zur Harnableitung liegen hat?

Zur Verstopfung durch Harnsalze oder Koageln neigen meist zu kleine Katheter. Ebenso kann das gewählte Kathetermaterial zur schnellen Inkrustation beitragen und folglich zu Verstopfungen im Inneren des Katheters führen. Dies wären zwei Ansatzpunkte um dem ständigen Verschluss des Katheterlumens vorzubeugen. Hier wäre aber erst einmal Ursachenforschung angebracht.

Wobei sich in erster Linie der Urologe ein paar „warme Gedanken“ über den Zustand seines Patienten machen sollte.

MfG DH

Zitat:
Alles ist richtig, auch das Gegenteil. Nur 'zwar - aber', das ist nie richtig. - Kurt Tucholsky (Schrifsteller u. Journalist (1890-1935))



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