Diese Medizinstudenten...

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Dirk Höffken
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Rätsel

Beitrag von Dirk Höffken » So 13. Feb 2005, 23:36

Hallo Maty.

Ich Rätsel im Moment so ein bisschen was diese Frage bezweckt.

MfG DH

Zitat:
Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt´s nicht. - Konrad Adenauer



Dirk Höffken
Beiträge: 2083
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Hm

Beitrag von Dirk Höffken » Mo 14. Feb 2005, 15:25

Hallo Maty.

Sinn und Zweck des Praktikums ist es schlicht und ergreifend die „andere Seite“ kennen zulernen. Und genau das sollten wir respektive ihr den Studenten ob nun Medizin, Pflege (immer mehr haben keine Ausbildung zur Pflegefachkraft), u.s.w. ermöglichen.

Sinn und Zweck der Praktika aber auch der Schülereinsätze kann es nicht sein, die „unangenehmen Aufgaben“ abzuwälzen. Meist beruhen hierauf auch die Beurteilungen.

Zumal, auch das sei angemerkt, wir respektive ihr die Experten in der (praktischen) Pflege seit. Wie würdest du dich in der ersten Zeit im OP anstellen?

Insofern einfach ein bisschen mehr Toleranz von allen Seiten!

MfG DH

Zitat:
Ein Spezialist ist jemand, der immer mehr von immer weniger weiß, und am Ende alles über nichts. Ein Manager ist einer, der immer weniger von immer mehr weiß, und am Ende gar nichts von allem. - Unbekannt



Dirk Höffken
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Überheblichkeit

Beitrag von Dirk Höffken » Di 15. Feb 2005, 21:39

Hallo Uli.

Es gibt nur wenige Mediziner die Überheblichkeit an den Tag legen. Wenn doch handelt es sich dabei um eine allgemeine Charakterschwäche und hat wenig bis gar nichts mit dem Studium zu tun. Für meine Begriffe wird oft zuviel in bestimmte Verhaltensweisen hineininterpretiert!

cand. med. cand. M.A. Dirk Höffken

Zitat:
Regieren ist keine Sache für Leute von Charakter und Erziehung. - Aristophanes



Ryan
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Registriert: Mo 31. Jan 2005, 22:53

Beitrag von Ryan » Di 22. Feb 2005, 15:57

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass die paar Medizinstudenten, die ich bis jetzt so kennen gelernt hab auf Station sich immer große Mühe gegeben haben sich zu integrieren und wirklich die Arbeit gesucht haben, gleichzeitig immer sehr dankbar reagiert haben, wenn man irgendwas erklärt hat oder sie als Unterstützung bei nem Patienten miteinbezogen hat.

Wie schon gesagt: Es liegt wohl am Menschen, nicht unbedingt daran, dass sie auf Grund ihres Medizinstudiums sich als höher gestellt betrachten als das Pflegepersonal. Denn am Anfang stehen sie wirklich auf der Station und haben von Tuten und Blasen keine Ahnung, und das kriegen sie selbst am schnellsten mit.
Zumindest wars bei denen, die ich kennen lernen durfte so und ich hab da eigentlich überhaupt keine schlechte Erfahrungen gemacht.

Mir fallen da eher andere Berufsgruppen auf Station ein, mit denen ich privat und beruflich große Probleme hatte.

Ryan



andrea
Beiträge: 3406
Registriert: Di 16. Jul 2002, 19:15

Beitrag von andrea » Di 22. Feb 2005, 17:55

Es kann auch manchmal an eigenen Vorurteilen liegen wenn man bestimmte Berufsgruppen als arrogant usw. empfindet. Wenn jemand von vornherein meint jemand der studiert fühlt sich als etwas Besseres so wird er das auch so empfinden.
:wave


„Rechthaben ist erst eine Kunst; wenn auch die anderen glauben, dass mans hat!”

Dirk Höffken
Beiträge: 2083
Registriert: Mi 18. Jun 2003, 20:00

Beitrag von Dirk Höffken » Mi 23. Feb 2005, 00:57

Hallo.

Irgendwie habe ich mit diesem Diskussionsverlauf gerechnet. Schade!
@Ryan
...„Denn am Anfang stehen sie wirklich auf der Station und haben von Tuten und Blasen keine Ahnung, und das kriegen sie selbst am schnellsten mit.“...
Und alle anderen „fallen als Meister vom Himmel“?

Wir müssen endlich lernen die Fähigkeiten, anderer Menschen, deren Persönlichkeit, Leistungen und Meinungen zu respektieren, tolerieren und akzeptieren. Wir müssen den Willen entwickeln die Kollegen kennen zu lernen und uns über unsere Tätigkeiten, Qualifikationen, Bedürfnisse usw. auszutauschen. Wir müssen dem Team und den Teammitglieder Vertrauen, Ehrlichkeit und Offenheit entgegenbringen. Verantwortungsbereitschaft mitbringen und Aufgaben abgeben können

Schwierig! Aber alles ist erlernbar!

MfG DH

Zitat:
Ohne Vertrauen zu schenken, wird man nie Vertrauen zurückbekommen. - Unbekannt



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