Decubitusprophylaxe

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Jutti
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Beitrag von Jutti » Sa 3. Mai 2003, 22:59

Hi Blücher

ma blöde Frach,wie sieht et mit der Restmobilität aus? ich mein,wenn ich dich einpack wie ein Geschenk kannst dich ja eh nimmer bewegen............
Die Spezialmatrazen sollten ausreichen, dabei, wenn vonnöten, eben noch ausreichende re/li/ rücken lagerung..oder so............Bezieh die Ernährung mit ein, die ist in diesem Zusammenhang auch wichtig, Mobilisation auch........usw

ich kann dich aber natürlich auch künstlich immobil machen,wenn ich dich nur genug warm und eng einpack.
Sei nit bös, aber ich reg mich da manchmal auf, wenn ich sehe, wie gelagert wird

liebe Grüße von Jutta



Anja
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Beitrag von Anja » Do 8. Mai 2003, 18:33

Ich denke eine Antidekubitusmatratze ist sinnvoller!

Diese Felle sind eigentlich für die Dekubitusprophylaxe schon wieder out!

In unserer Einrichtung werden sie nur noch auf Wunsch des Bewohners verwendet!

Beides zusammen also Antidekubitusmatratze und Fell halte ich für schwachsinnig, weil das eine das andere aufhebt meiner Meinung nach.

Lagerung mit Unterstützung von Kissen bitte in Maßen nicht in Massen. Ein bißchen Bewegungsfreiheit sollte man dem Bewohner schon gönnen.

Gruß Anja



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doedl
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Dekubitusprophylaxe

Beitrag von doedl » Do 8. Mai 2003, 23:57

Hallo Alle,

also das Problem geht ja schon viel früher los.... nämlich bei der Einschätzung des Dekubitusrisikos. Empfehlenswert ist für die Altenpflege die Braden- Skala, die auch Ernährung und Scher- und Reibungskräfte berücksichtigt. Macht also bei immobilen, fehlernährten Bewohnern eine regelmäßige Einschätzung nach Braden und überlegt dann eine sinnvolle Nahrungsergänzung, neben den gebräuchlichen o. g. Hilfsmitteln.

Lieben Gruss

Doedl

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ApoPfleger
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Beitrag von ApoPfleger » Fr 9. Mai 2003, 00:22

.....fehlt nach der Risikoeinschätzung noch eine Art Flußdiagramm oder ähnliches, um gezielt die prophylaktischen Maßnahmen auswählen zu können. Das vereinfacht vor allem die Pflegeplanung.

Gruß

Apo 8)


Ich pflege, also bin ich.

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Beitrag von Anja » Sa 10. Mai 2003, 10:59

Bei uns wird für jeden Bewohner monatlich eine Dekubituseinschätzung nach Braden gemacht!

Dies Skala ist wirklich empfehlenswert. Wir hatten erst die Norton Skala welche aber meiner Meinung nach nicht so informativ ist wie die Braden Skala


Gruß Anja



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Marcell
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Beitrag von Marcell » Sa 10. Mai 2003, 11:09

Hi

Also wir nutzen auch die Bradenskala die der Norton Skala auf jeden fall vorzuziehen ist da sie mehr Faktoren berücksichtigt und zudem auch Ressource und nicht nur Defizite berücksichtigt. Bei uns hat kein Bew. eine Anti Dekubitus Matratze aus dem Grunde das Wechsel Druck Systeme dem Bew. die Möglichkeit nehmen seine Körper Grenzen wahr zu nehmen, falls ein Deku. vorhanden sein sollte wird links/rechts gelagert bis dieser :smile abgeheilt ist. Aber zum Glück hat keiner einen :)

Grüße

Marcell



Antje
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RE: Decubitusprophylaxe

Beitrag von Antje » So 11. Mai 2003, 11:39

Hallöchen!!!!
Also wir haben gelernt das wenn man eine Antidekubitusmatratze hat, die BW alle 2std.(rü./li./re.) lagern soll, auf die Ernährung achten soll und natürlich auch auf reichlich Flüssigkeitszufuhr(Prophylaxen). Diese Felle sollen auch aus hygienischen Gründen(schwitzen;Urin) aus den Betten bleiben, ganz besonders wenn sie unecht(Synthetik)sind, diese sind nach einmaligem Waschen schon unbrauchbar.

Gruss
Antje


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Triexi
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Beitrag von Triexi » So 11. Mai 2003, 12:35

Hi Leute,

Ich weiß es so das man denn Bewohner so wieso alle 2 stunden umlegen muß um keinen Dekubitus zu erreichen. Auf der Station bekommen die leute wo Marci vorher auf der Station war ein Kissen zwischen die Beine gelegt und zusätzlich noch Wollschuhe die es vermeiden das Dikubitus entsteht.

Die Bewohner die man ins KKH geschickt hat und hinterher wieder gekommen sind lieten schon leicht an dem Vorfall und mußten entsprechend behandelt werden ( hab da Bilder gesehen ).

Ich weiß das ein Dekubitus sehr lange zum abheilen brauch :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

MFG

Triexi :wave :wave :wave :wave :wave :wave



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Beitrag von Marcell » So 11. Mai 2003, 22:44

Hi

Also viel zu erklären kann man da gar nicht die Skala ist selbst erklärend einfach mal ausdrucken und ausprobieren, ich bin mir sicher die Anwendungsweise verstehst du sehr schnell da sie der Norton Skala gleich ist :)

Grüße

Marcell
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Beitrag von Marcell » Mi 14. Mai 2003, 21:30

Hi

Na dann viel Spass beim Probieren und gute Erfolge, bei Gelegneheit kannst du ja über deine Erfahrungen berichten :D

Grüße

Marcell



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