Burnout - Hausarbeit

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Dirk Höffken
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Burnout - Hausarbeit

Beitrag von Dirk Höffken » Mi 6. Okt 2004, 20:23

Hallo.

Nun habe ich zum Ende hin doch noch ein Hausarbeitsthema durchgebracht mit dem ich mich unbedingt beschäftigen wollte:

"Burnout von Pflegekräften in Einrichtungen der stationären Altenpflege"

Vielleicht fällt dem Ein oder Anderem hierzu etwas ein, z.B. aus eigener Erfahrung.

Bitte keine Definitionen, Grundlagen oder Links!

MfG DH

Zitat:
Der Wunsch ist zwar oft der Vater des Gedankens, aber recht selten die Mutter der Weisheit. - Werner Mitsch (*1936), dt. Aphoristiker



geo
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RE: Burnout - Hausarbeit

Beitrag von geo » Mi 6. Okt 2004, 20:53

hallo dirk
Zitat:Vielleicht fällt dem Ein oder Anderem hierzu etwas ein, z.B. aus eigener Erfahrung.
und wie soll das laufen :wink

gruß geo



Dirk Höffken
Beiträge: 2083
Registriert: Mi 18. Jun 2003, 20:00

„Brainstorming“

Beitrag von Dirk Höffken » Mi 6. Okt 2004, 22:06

Hallo Geo.

Die Frage ist sehr bewusst so weit gefasst. Ohne spezielle Vorgaben. Je nach Reaktion will ich dann weitersehen. Eventuell einen Fragebogen ins Forum stellen (das Einverständnis von Marcell vorausgesetzt), u.s.w..

Der Begriff „Burnout“ kann dabei ruhig erst mal etwas weiter ausgelegt werden!

Dies soll eine Art „Brainstorming“ sein. Alles was im weitesten Sinne mit dieser Thematik zu tun hat ist mir willkommen! Ebenso wir Kritik an der Fragestellung!

Bisher habe ich Hausarbeiten ausschließlich durch Literaturrecherchen angefertigt. Betrete somit persönliches Neuland! Fehler inbegriffen! Vielleicht muss ich auch feststellen, dass diese Art sich der praktischen Seite der Thematik zu nähern ungeeignet ist.

MfG DH

Zitat:
Fürchte dich nicht vor dem langsamen Vorwärtsgehen, fürchte dich nur vor dem Stehen bleiben. - Aus China



schensi
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Beitrag von schensi » Mi 6. Okt 2004, 22:27

Hallo Dirk,
was mir ganz spontan dazu einfällt, wäre eine Interviewstudie, in der du betroffene Pflegekräfte interviewst. Problematisch hierbei ist jedoch, eine geeignete Gruppe für die Studie zu finden. Auch ist solch ein Interview vor allem in der Nachbereitung erfahrungsgemäß ziemlich aufwendig.

Schensi


... wieder da ...

Ich weiß, was ich weiß, lass mich aber gern eines besseren belehren :)

Dirk Höffken
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Interviewstudie

Beitrag von Dirk Höffken » Mi 6. Okt 2004, 22:48

Hallo Schensi.

Dies wäre für mich eine Zweitlösung. Ich will aus verschiedenen Gründen Altenpflegekräfte im Internet als Ansprechpartner und nicht nur von Burnout betroffene. Mit allen daraus resultierenden Problemen.

Wenn du praktische Erfahrung, Hinweise oder Kritik hast würde ich mich freuen. Wie gesagt: Es ist Neuland für mich!

MfG DH

Zitat:
Wer sich nicht selbst helfen will, dem kann niemand helfen. - Hans A. Pestalozzi (*1929), schweizer. Soziologe u. Ex-Manager (Migros)



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Marcell
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RE: „Brainstorming“

Beitrag von Marcell » Do 7. Okt 2004, 09:53

Original von Dirk Höffken
Hallo Geo.

Die Frage ist sehr bewusst so weit gefasst. Ohne spezielle Vorgaben. Je nach Reaktion will ich dann weitersehen. Eventuell einen Fragebogen ins Forum stellen (das Einverständnis von Marcell vorausgesetzt), u.s.w..
Hi Dirk

Da mach dir mal keine Sorgen warum sollte ich den etwas dagegen haben, immer nur rein damit :smile

Grüße

Marcell



geo
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Burnout - Hausarbeit

Beitrag von geo » Do 7. Okt 2004, 18:44

hallo dirk
ich will mal mit meinen eigenen erfahrungen beginnen.
was k a n n dazu führen:
- der sogenannte Idealismus ( im sinne von falsch verstanden...
sich aufopfern
- fehlender innerer abstand
- die irrige annahme : was ich leiste und kann sowie täglich umsetze
kann ich auch von meinem gegenüber erwarten
-mich selber nicht aktiv pflegen können
für mich ,meine arbeit fehlende oder unklare ziele

so dirk das sind schon einige mögliche fallen wo jeder mal mehr oder weniger drin ist oder war eines noch:

es kommt noch drauf an wie ich damit umgehe und welche...sage mal für mich lehren ziehen kann oder ich es nur als niederlage oder ballast empfinde

ich wünsche das deine sammlung umfangreich wird und gern würde ich das ergebnis sehen
gruß geo



Dirk Höffken
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Vielen Dank!

Beitrag von Dirk Höffken » Do 7. Okt 2004, 21:02

Hallo Geo.

Vielen Dank. Das Ergebnis wird leider erst in ca. drei Monaten vorliegen ( das ist die Bearbeitungszeit nach der endgültigen Genehmigung, welche ich für nächste Woche anstrebe). Die Zeit werde ich diesmal wohl auch brauchen. Nach der Fertigstellung und Bewertung werde ich Marcell bitten die Hausarbeit auf seiner Seite zu veröffentlichen.

Auffällig an allen Antworten ist immer, dass in den meisten Fällen ausschließlich berufspezifische Faktoren zu Stress oder Burnout führen.

Mich interessiert u.a. auch die subjektive Meinung zu einer, mehreren oder allen der folgenden Fragen:

1. Beeinflussen bestimmte Persönlichkeitsdispositionen (wie z.B. Grundstimmung oder soziale Beziehungen) die Entstehung von Burnout? Wenn ja, aus welchen Gründen?

2. Beeinflusst die bewusste Berufswahl (z.B. älterer Pflegeschüler) die Entstehung von Burnout? Wenn ja, aus welchen Gründen?

3. Hat der Qualifizierungstand einen Einfluss auf die Entstehung von Burnout?

4. Was unterscheidet burnout-betroffene von nicht-betroffenen Pflegekräften?

5. Wie beurteilen Pflegekräfte organisationsbezogene Vorschläge zur Belastungsreduzierung? Bestehen in der Beurteilung signifikante Unterschiede zwischen ausgebrannten und nicht-ausgebrannten Pflegekräften?

6. Welche Vorschläge formulieren Pflegekräfte selbst zur Verringerung ihrer Belastung? Gibt es bei den Vorschlägen signifikante Unterschiede zwischen ausgebrannten und nicht-ausgebrannten Pflegekräften?

7. Gibt es charakteristische Unterschiede in der Bewertung von Burnout zwischen Pflegefachkräften, Pflegehilfskräften und Pflegeschülern bzw. zwischen Kranken- und Altenpflegekräften? Wenn ja, wo liegen die Ursachen?

8. Wird theoretisches Wissen über Stress und Burnout in der Ausbildung vermittelt? Wie sieht es mit der praktischen Umsetzung aus? Ist das vermittelte Wissen ausreichend?

Da ich schon einige negative Kritik einstecken musste ein Hinweis: Ich benutze in all meinen Texten aufgrund der leichteren Lesbarkeit ausschließlich die männliche Form. Gemeint sind selbstverständlich immer beide Geschlechter. Nur an Stellen wo dies aus sachlichem Grund nicht möglich ist, verwende ich sowohl die weibliche als auch die männliche Schreibweise.

MfG DH

Zitat:
Du wirst nichts erfahren, wenn du nicht fragst. (You will never know unless you ask.) - Jack Stack, amerik. Topmanager, Vorstandsvors. Springfield Remanufacturing Co.



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