Senizid/Suizid im Alter

Hier könnt ihr euch melden, wenn ihr Fragen zu den Themen Sterbebegleitung und Pflege Sterbender habt.
DoreenAP
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Senizid/Suizid im Alter

Beitrag von DoreenAP » Fr 28. Feb 2014, 12:07

Ich möchte Euch gern zu einer Umfrage aufrufen.

Meine Berufserfahrung als Altenpflegerinn und Mitteilungen von anderen zeigen mir, dass in unseren Heimen und der Ambulanten Pflege stille Todesfälle vorkommen, die nirgendwo, weder im Doku noch in einer Statistik, erscheinen und eigentlich als Suizid geführt werden müssten.

Es handelt sich hier auch eher um einen sog. Senizid, der schwerer zu fassen ist. Es gibt nicht, wie bei einem Suizid (Freitod, Selbstmord) eine konkrete (Selbst-)Tötungsart wie Sprung in die Tiefe, Vor-den Zug-Werfen, Erschießen oder Überdosis von (gehorteten) Medikamenten. Diese Menschen sterben still, weil sie es (meist heimlich) beschlossen haben. Nur manchmal sprechen sie darüber mit Menschen ihres Vertrauens.

Wenn Menschen am Ende des Lebens Medikamente und Nahrung verweigern, zuletzt auch das Trinken und offensichtlich ihrem Leben selbst ein Ende setzen, dann sollten wir vielleicht näher hinschauen. Deshalb ist die Expertise von Alten-/KrankenpflegerInnen in Heim und Ambulantem Dienst gefragt! Eure Antworten, die manchmal heikle ethische Situationen berühren, sind anonym!

Bitte beantworte unbedingt alle Fragen! Wenn du bei einer Frage unsicher bist, kreuze die Antwort an, die Deiner meinung am nächsten kommt.

Erklärung der Begriffe:

Senizid (Altentötung, manchmal auch Gerontizid genannt)
- aktiver Senizid - hier nicht gefragt, z.B. bei Naturvölkern
das Erschlagen eines Elternteils
- passiver Senizid - hier gefragt, durch sozialen Druck
und/oder die Entscheidung des Seniors still aus dem Leben
zu scheiden, und zwar auf natürlichem Weg

Abgegrenzt dazu und hier nicht gefragt: der Altersuizid, eine unnatürliche Todesart z.B. durch Erhängen

Passiver Senizid auf natürlichem Weg durch
- Nahrungsverweigerung (andere Begriffe: Sterbefasten,
Versterving, „Freiwilliger Verzicht auf Nahrung und
Flüssigkeit“ (FVNF) )
- führt zur Kachexie

Tod durch reine gedankliche Vorstellungskraft (auch Psychogener Tod genannt), teilweise auch Verzicht auf Nahrung - muss aber nicht kachektisch sein.


Herzlichen Dank!
Doreen Pappritz

Umfrage-Link: http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=MMAZQMPADXZT



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pegean
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AW: Senizid/Suizid im Alter

Beitrag von pegean » Fr 28. Feb 2014, 13:05

Was ist der Hintergrund dieser Umfrage ?


Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss ja auch mit jedem A...h klar kommen!
Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.(Carl Hilty)

DoreenAP
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AW: Senizid/Suizid im Alter

Beitrag von DoreenAP » Fr 28. Feb 2014, 13:40

Zu dieser Thematik soll ein Artikel für die Pflegefachpresse entstehen. Ich arbeite dazu mit Dipl.-Päd. Raimund Pousset (bekannter Auto zur Alten- und Krankenpflege) zusammen.
Wenn sich zeigen sollte, dass viele Fakten zusammentragen werden können, dann knien wir uns tiefer rein und werden Euch natürlich dazu berichten.

International findet der Senizid sehr viel mehr Beachtung als in der deutschen Pflegelandschaft. Wir wollen damit aufräumen. Wir freuen uns über jede Unterstützung.



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Wellsie
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AW: Senizid/Suizid im Alter

Beitrag von Wellsie » Di 4. Mär 2014, 23:46

Oh ja... ich arbeite auf der Gerontopsychiatrie und da hatte ich zu Beginn meinesersten Tages gleich einen Patientenrollstuhl sauber machen müssen, da sich der Patient an der Radialis geschnitten hatte. Er hatte Gott sei dank überlebt und wurde irgendwann entlassen



DoreenAP
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AW: Senizid/Suizid im Alter

Beitrag von DoreenAP » Mi 5. Mär 2014, 07:51

Vielen Dank für dieses Beispiel. Kennst Du auch Patienten, die bewusst das Essen, die Flüssigkeit und Medikamente verweigern oder nur scheinbar davon nehmen? Das wäre dann ein Beispiel für einen "Stillen Tod".


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AW: Senizid/Suizid im Alter

Beitrag von benny34 » Mi 5. Mär 2014, 21:44

Nur zum Verständnis:
Was soll die Frage nach meiner Religionszugehörigkeit in der Umfrage?
Meine Religionszugehärigkeit hat definitiv nichts mit einem "Senizid" einer anderen Person zu tun!



DoreenAP
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AW: Senizid/Suizid im Alter

Beitrag von DoreenAP » Mi 5. Mär 2014, 21:53

Es hat sehr viel damit zu tun, welche Glaubenszugehörigkeit zugeordnet werden kann, denn nicht jeder Mensch glaubt z.B. an ein Leben nach dem Tod.
Einige Stämme der Indianer Nordamerikas, die an "Manitu" glauben, gingen auf einen Berg um zu sterben wenn sie dem Stamm zur Last wurden. So konnten sie ihrem Gott am nächsten sein.


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Wellsie
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AW: Senizid/Suizid im Alter

Beitrag von Wellsie » Mi 5. Mär 2014, 22:55

[quote=""DoreenAP""]Vielen Dank für dieses Beispiel. Kennst Du auch Patienten, die bewusst das Essen, die Flüssigkeit und Medikamente verweigern oder nur scheinbar davon nehmen? Das wäre dann ein Beispiel für einen "Stillen Tod".[/quote]



Oh ja das ist typisch bei Shizu. vorallem der Selbstmordversuch mit Medikamenten. :(



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benny34
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AW: Senizid/Suizid im Alter

Beitrag von benny34 » Do 6. Mär 2014, 05:36

[quote=""DoreenAP""]Es hat sehr viel damit zu tun, welche Glaubenszugehörigkeit zugeordnet werden kann, denn nicht jeder Mensch glaubt z.B. an ein Leben nach dem Tod.
Einige Stämme der Indianer Nordamerikas, die an "Manitu" glauben, gingen auf einen Berg um zu sterben wenn sie dem Stamm zur Last wurden. So konnten sie ihrem Gott am nächsten sein.[/quote]

Die Glaubenszugehörigkeit desjenigen, der sterben will, zu erfassen, macht noch Sinn.
Nur im Fragebogen wird nach meiner Zugehörigkeit gefragt - und die hat nunmal keinen Einfluss auf den Patient.



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johannes
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AW: Senizid/Suizid im Alter

Beitrag von johannes » Do 6. Mär 2014, 07:34

Da wäre tatsächlich eine Umfrage angezeigt, die nach Gründen fragt, warum so viele hochallergisch reagieren, wenn Glauben und Gottesbeziehung zur Sprache kommt, wo man bei atheistischer Orientierung völlig cool bleibt.


Ein Mensch existiert nicht - er lebt!
Keiner ist so blind wie der, der nicht sehen will.
Ich vertrete nicht immer die herrschende Meinung - aber ich habe eine Meinung!
Einer sucht für ein Problem eine Lösung - ein Anderer sucht für eine Lösung ein Problem

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AW: Senizid/Suizid im Alter

Beitrag von DoreenAP » Do 6. Mär 2014, 07:35

@ Benny34 Kein Mensch wird wohl im letzten Lebensstadium so nah an dem Menschen sein wie wir Pflegekräfte. Das hat auch auf deren Psyche eine enorme Auswirkung. Schließlich sind wir (noch) keine Pflegeroboter. Der Einfluss unserer Erziehung, unserer Lebenserfahrung und unserer Bildung wirken sich entscheidend auf das Verhältnis zum Patienten aus. Und wenn man sich noch so viel Mühe gibt, die Einbettung der Informationen die wir übermitteln wird von all diesen Faktoren bestimmt, und wenn es die Glaubensrichtung ist. (Siehe Framing-Effekt, Bestandteil des Faches Gerontologie in der Altenpflegeausbildung.)
Noch eine Frage. Würdest Du einem Sterbenden verweigern gemeinsam mit ihm zu beten, nur weil Du Atheist bist?


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Beitrag von DoreenAP » Do 6. Mär 2014, 07:36

[quote=""johannes""]Da wäre tatsächlich eine Umfrage angezeigt, die nach Gründen fragt, warum so viele hochallergisch reagieren, wenn Glauben und Gottesbeziehung zur Sprache kommt, wo man bei atheistischer Orientierung völlig cool bleibt.[/quote]

Ja, da gebe ich Dir völlig Recht. Ist überlegenswert.


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AW: Senizid/Suizid im Alter

Beitrag von erläuchtung » Do 6. Mär 2014, 10:03

[quote=""DoreenAP""]
...
Würdest Du einem Sterbenden verweigern gemeinsam mit ihm zu beten, nur weil Du Atheist bist?
[/quote]

Ein Atheist findet sicher in dieser Phase nicht unbedingt die richtigen Gebete für den Betroffenen (wenn er überhaupt welche findet), daher kann/sollte von Verweigerung wohl hier nicht gesprochen werden :confused:
Es bestände aber sicher die Möglichkeit, dies dann einer Pflegekraft zu überlassen, die einen religösen Bezug zum Betroffenen tatsächlich herstellen kann, wenn es gewünscht.



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AW: Senizid/Suizid im Alter

Beitrag von erläuchtung » Do 6. Mär 2014, 14:41

[quote=""DoreenAP""]
...
Wenn sich zeigen sollte, dass viele Fakten zusammentragen werden können, dann knien wir uns tiefer rein und werden Euch natürlich dazu berichten.

International findet der Senizid sehr viel mehr Beachtung als in der deutschen Pflegelandschaft. Wir wollen damit aufräumen. Wir freuen uns über jede Unterstützung.[/quote]

Mag sein, aber welche viele Fakten tragt Ihr denn wirklich zusammen?

- Wo die Pflegekraft arbeitet - ok - also international.
- Ob Erfahrungen gemacht wurden - ok - (...wobei sorry, welche Pflegekraft hat damit noch keine Erfahrungen gemacht ;-) ? )
- Wo wurden diese Erfahrungen gemacht - ok -(... Mehrfachbenennung hier nicht möglich )
- Eigene Weltanschauung - nicht ok - (...wie benny34 bereits schrieb, Relevanz undurchsichtig und fragwürdig)

Klickt man unten rechts auf weiter, wird erste Seite wieder angezeigt.

Also ganz im Erst,
was geben Euch denn nun die Fakten ...
wenn es z.B. eine in Deutschland lebende - christlich gesinnte - Pflegekraft gibt, die bereits in der palliativen Pflege Erfahrungen mit Senizid gemacht hat?



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AW: Senizid/Suizid im Alter

Beitrag von DoreenAP » Do 6. Mär 2014, 17:46

[quote=""erläuchtung""]
...Also ganz im Erst,
was geben Euch denn nun die Fakten ...
wenn es z.B. eine in Deutschland lebende - christlich gesinnte - Pflegekraft gibt, die bereits in der palliativen Pflege Erfahrungen mit Senizid gemacht hat?[/quote]

Diese Frage wird im Kopfbogen der Umfrage ausgiebig beantwortet. Wer den Sinn nicht erkennt, muss ja nicht weitermachen.

Die Umfrage gehört zu einer Recherche für einen größeren Fachartikel, den ich zusammen mit Raimund Pousset (gern mal googlen) verfasse. Dass wir wissen, wovon wir schreiben bzw. reden, werden u. a. die mehr als fünfzig zu nennenden Quellen belegen.


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AW: Senizid/Suizid im Alter

Beitrag von benny34 » Do 6. Mär 2014, 23:29

[quote=""erläuchtung""]
DoreenAP;170246 hat geschrieben: ...
Würdest Du einem Sterbenden verweigern gemeinsam mit ihm zu beten, nur weil Du Atheist bist?
Ein Atheist findet sicher in dieser Phase nicht unbedingt die richtigen Gebete für den Betroffenen (wenn er überhaupt welche findet), daher kann/sollte von Verweigerung wohl hier nicht gesprochen werden :confused:
Es bestände aber sicher die Möglichkeit, dies dann einer Pflegekraft zu überlassen, die einen religösen Bezug zum Betroffenen tatsächlich herstellen kann, wenn es gewünscht.[/QUOTE]

Auch wenn ich atheistisch lebe, so bin ich doch im Laufe meiner Jugend christlich erzogen worden, wurde konfirmiert, kenne durchaus auch Gebete. Dadurch, daß ich irgendwann entschieden habe, atheistisch zu leben, habe ich trotzdem meinen, für mich passenden, Glauben.

Ja, ich bin auch durchaus in der Lage, mit jemandem in seinen letzten Stunden/Minuten zu beten und habe damit auch keinerlei Probleme.

Es geht hier um diese Umfrage und darum, was für einen Einfluss mein Glaube auf den Sterbewunsch meines Gegenübers haben soll.
Wenn er beschlossen hat, nicht mehr leben zu wollen, wird es ihm sichtlich egal sein, welcher Religion ich angehöre. Und er wird sich bestimmt nicht das Leben nehmen wollen, weil ich einer Religion angehöre!

Umgekehrt würde es aber interessant sein, wie das Verhältnis "Glaube/Religionszugehörigkeit - Sterbewunsch" aussieht.
Denn dafür habe ich durchaus Beispiele, wo Menschen sich in ausweglosen Situationen (also auch unheilbare, tödliche Krankheit, chronische +20-Schmerzen usw) aufgrund ihres Weltbildes und ihrer Glaubenszugehörigkeit für den Schritt aus dem Leben entschieden haben (was aber keineswegs negativ zu bewerten ist).



erläuchtung
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AW: Senizid/Suizid im Alter

Beitrag von erläuchtung » Fr 7. Mär 2014, 06:31

[quote=""DoreenAP""]
...
Die Umfrage gehört zu einer Recherche für einen größeren Fachartikel, den ich zusammen mit Raimund Pousset (gern mal googlen) verfasse. Dass wir wissen, wovon wir schreiben bzw. reden, werden u. a. die mehr als fünfzig zu nennenden Quellen belegen.[/quote]

@DoreenAP,
Den Kopfbogen hatte ich mir durchgelesen.

Leider bin ich über die ersten 4 Fragen nicht hinaus gekommen, da ich diese mir nur durchgelesen aber nicht direkt beantwortet hatte und sich somit die zweite Seite der Fragen nicht öffnen wollte.

Sorry, der Fehler lag bei mir.
Da nun auch Einsicht in die zweite Seite/ = restliche Fragen, wird die Sache für mich runder.



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AW: Senizid/Suizid im Alter

Beitrag von erläuchtung » Fr 7. Mär 2014, 06:59

[quote=""benny34""]

Auch wenn ich atheistisch lebe, so bin ich doch im Laufe meiner Jugend christlich erzogen worden, wurde konfirmiert, kenne durchaus auch Gebete. Dadurch, daß ich irgendwann entschieden habe, atheistisch zu leben, habe ich trotzdem meinen, für mich passenden, Glauben.

Ja, ich bin auch durchaus in der Lage, mit jemandem in seinen letzten Stunden/Minuten zu beten und habe damit auch keinerlei Probleme.

Es geht hier um diese Umfrage und darum, was für einen Einfluss mein Glaube auf den Sterbewunsch meines Gegenübers haben soll.
Wenn er beschlossen hat, nicht mehr leben zu wollen, wird es ihm sichtlich egal sein, welcher Religion ich angehöre. Und er wird sich bestimmt nicht das Leben nehmen wollen, weil ich einer Religion angehöre!

Umgekehrt würde es aber interessant sein, wie das Verhältnis "Glaube/Religionszugehörigkeit - Sterbewunsch" aussieht.
Denn dafür habe ich durchaus Beispiele, wo Menschen sich in ausweglosen Situationen (also auch unheilbare, tödliche Krankheit, chronische +20-Schmerzen usw) aufgrund ihres Weltbildes und ihrer Glaubenszugehörigkeit für den Schritt aus dem Leben entschieden haben (was aber keineswegs negativ zu bewerten ist).[/quote]

@benny34,

meine Aussage bezüglich des Atheismus bezog sich nicht konkret auf Dich.
Ich kenne persönlich einige Atheisten, die nicht christl. erzogen und auch nicht konfirmiert wurden.
Und der Alltag hatte nicht nur einmal gezeigt, dass diese MA sehr wohl ein Problem damit hatten, den Sterbenden mit Gebeten zu begleiten und deshalb diese Aufgabe an entsprechend andere MA delegiert hatten.


Zu dem zweiten Teil Deiner Ausführungen gebe ich Dir recht und stimme dem zu.



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AW: Senizid/Suizid im Alter

Beitrag von Ela Noscha » Fr 21. Mär 2014, 14:07

Ich kann schon die Leute verstehen... wenn man alt und pflegebedürftig ist und in einem Pflegeheim alleine sitzt, dann will man damit nur aufhören.. Es tut Leid, aber es ist halt so..



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johannes
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Beitrag von johannes » Fr 21. Mär 2014, 19:54

Nun, Ela, es sitzen wohl "zu Hause" mehr Alte und Pflegebedürftige rum als in einem Pflegeheim. Man sollte nicht ausblenden, sondern offenen Auges durchs Leben gehen ... Was soll also diese Verunglimpfung von Pflegeeinrichtungen?
Zuletzt geändert von johannes am Fr 21. Mär 2014, 21:02, insgesamt 1-mal geändert.


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