Arbeitslose Altenpfleger - eine Umfrage

Alles zum Beruf Pflege was nicht mit der Pflege direkt zu tun hat.

Bist Du ein/e arbeitslose/r Altenpfleger/in?

Ja, ich habe nach der Ausbildung keine Stelle bekommen.
11
3%
Ja, ich habe bereits Berufserfahrung nach der Ausbildung gesammelt und bin nun trotzdem arbeitslos.
22
7%
Nein, ich war zwar mal arbeitslos, habe aber inzwischen wieder eine Stelle gefunden.
42
13%
Ich war in meinem Beruf als AP noch nie von Arbeitslosigkeit betroffen, und ich bin schon lange AP.
161
49%
Ich bin noch nicht lange AP, und war bisher noch nie von Arbeitslosigkeit betroffen.
91
28%
 
Abstimmungen insgesamt: 327

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Griesuh
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Beitrag von Griesuh » Mi 2. Mär 2011, 19:24

Das ist alles irrelevant. Egal ob du 2 oder 3 Ausbildungen angefangen, gemacht, beendet oder nicht beendet hast oder als Aushilfe oder sonst was dort tätig warst.
Solange du bei ein und dem selben AG beschäftigt bist, darf er dir innerhalb von 2 Jahren nur 3 mal den Arbeitsvertrag befristen. Alles andere entspricht nicht der Gesetzeslage.
Ich habe fertig.


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Frasume
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Beitrag von Frasume » Mi 2. Mär 2011, 19:28

Hallöchen Grisuh,

auch ich habe nun die 4 te Verlängerung in nicht ganz einem Jahr.Ich finde es nicht schön,aber es ist meine absolute Traumstelle und nehme es deswegen zwar ungern,aber in Kauf.Mir wird auch früh genug gesagt,ob und wie lange verlängert wird.

LG Frasume



BiFi
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Beitrag von BiFi » Mi 2. Mär 2011, 19:48

@Griesuh
Ist es denn nicht so das er z.B. nach der Ausbildung nochmal zwei Jahre befristen darf, auch wenn ich schon fünf Jahre dort arbeite?
Schließlich war ich vorher PH und jetzt Exe, spielt das keine Rolle??
Wenn dem nicht so ist kannst du mir vielleicht einen Link schicken wo ich das nachlesen kann? Würde es dann unserer MAV zukommen lassen. Die stürzen sich auf sowas sofort drauf...



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Griesuh
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Beitrag von Griesuh » Do 3. Mär 2011, 06:45

Hi gehe auf google, gebe in der Suche Zeitvertrag, befristete Arbeitsverträge oder ähnl. ein. Du wirst massenweise Fündig werden.
Hier nur einmal ein kleiner hinweis:

http://www.infodienstnet.de/index.php?k ... ertrag.htm


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BiFi
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Beitrag von BiFi » Do 3. Mär 2011, 15:13

Vielen Dank!
Werde mal unsere MAV darauf ansetzen...



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Beitrag von Babette » Sa 14. Apr 2012, 00:50

Muss man für den Beruf geboren sein? Dass vielleicht nicht. Gut ist sicher wenn man gleich weiß, dass der Beruf der Richtige ist.

Die Lebensläufe sind nur sehr verschieden.

Ich bin durch einen privaten Kontakt in die Pflege gekommen, habe dort Nachtdienst gemacht. Tagsüber kam ein Pflegedienst.
Später habe ich auch noch die persönliche Assistenz kennengelernt. Bei Beiden waren die "zu Pflegenden" die Chefs. Beide hatten die höchste Pflegestufe, waren aber beide geistig sehr fit. Allgemein würde ich nicht sagen, dass es die optimalste Pflegesituation ist, doch im/in Heim (en), dass ich später auch kennengelernt habe, kommt nicht annähernd so eine Nähe zustande, wie die Pflege über eine private Pflege bzw. der persönlichen Assistenz.
Ich hatte dann eine Ausbildung zur Altenpflegerin angefangen. Mein Problem war wohl meine Wünsche nicht zum Ausdruck bringen zu können, zu wenig nachgefragt zu haben. Nach zwei Praktika im ersten Lehrjahr hatte ich das Gefühl nicht mehr gelernt zu haben als dass was ich als PH schon vorher getan hatte. Ich habe die Ausbildung dann abgebrochen. - Es sind so viele Dinge am Anfang, die man lernen muss bzw. Aufgaben, die dann weil man meistens, wenn gesehen wird, dass man "pflegen" kann einfach selbstverständlich übernimmt und übertragen bekommt (morgens vor allem die Grundpflege); dass man schneller als man gucken kann, zumindest bei mir war es so, in ein Fahrwasser gerät, und sich schnell Routine einstellt, man an dem "wenig Erlerntem" und "Bekanntem" festhält. Gleichzeitig aber eine Unzufriedenheit entsteht.
Ich habe dann einige Zeit später dann doch noch die einjährige Ausbildung gemacht. Bin mit dieser auch nicht glücklich geworden. Die Ausbildung gestaltete sich auch schwierig.- Ich dachte, dass ich in diesem einem Jahr doch noch mal die "wichtigsten Grundlagen" mitbekomme und dieses dann auch ausreicht, um in der Pflege arbeiten zu können.
In einem anderen Thread, wie aber auch allgemein immer wieder, wird die soziale Betreuung bei der "Pflege" mit angeführt. Sicherlich ist aber das was manche wieder aus der Pflege raustreibt, dass man nicht nur keine Zeit hat, sondern auch bzw. gerade wenn die Pflege ganz schnell geht/ gehen muss, dass nicht weil man keine Zeit hat die Betreuung zu kurz kommt, sondern weil die Pflege unzureichend "ausgeführt"wird, von Betreuung schon gar nicht die Rede sein kann. Deswegen wäre ich dafür bei Pflege gar nicht erstmal an Betreuung zu denken, sondern an eine gute, gut versorgende, achtsame, menschliche Pflege. Die Aufgaben kommen ja von selber auf einen zu. Man muss sich diese nicht suchen. Was nicht heißt dass Erfahrung und Wissen dann nicht weiterhelfen.



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Griesuh
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Beitrag von Griesuh » Di 19. Jun 2012, 07:16

Offene bzw arbeitssuchende nach Ausbildung die nur bei den Argen gemeldet sind ohne die, die nicht bei der Arge registriet sind.

arbeistsuchende AP = 3.153, offene Stellen für AP = 9.391
arbeitsuchende Guk = 4.302, offene Stellen für Guk = 6.564
arbeitsuchende APH = 31.236, offene Stellen für APH = 3.882
arbeitsuchende KPH = 5.584, offene Stellen für KPH = 979
arbeitsuchende Haus u. Familienenpfleger = 22.444, offene Stellen = 931
arbeitsuchende Fachpflegekräfte = 146,
offene Stellen für Fachpflegekräfte = 646


Stand November 2011, Quelle Bundesagentur für Arbeit

Diese Zahlen sprechen für sich alleine.


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Kesselmoly
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Beitrag von Kesselmoly » Di 22. Jan 2013, 23:38

Mal eine Frage die mich

zurzeit beschäftigt. Bei meiner letzten Arbeitslosigkeit war ich 12 Tage
lang arbeitslos gemeldet (Sep. 2011). Somit erhielt ich auch nur für diese
12 Tage Arbeitslosengeld. Mein Anspruch lag bei knapp an die 1000 Euro.
Das ganze selbstverständlich im Monat lol .

Bei meiner neuen Stelle verdiene ich aber aufgrund meiner 50% Stelle
selbstverständlich viel viel weniger als in Vollzeit vor der Arbeitslosigkeit.

Sollte ich nun wieder Arbeitslos werden. Wird dann der Anspruch wieder
neu berechnet ? Immer hin hab ich mir diesen Anspruch ja im laufe der
Jahre erarbeitet. Dieser anspruch darf doch nicht verfallen. Oder ?



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johannes
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Beitrag von johannes » Di 19. Feb 2013, 06:57

Eine Solidarversicherung ist kein Sparbuch, sondern zumindest der Versuch, den Schwächeren nicht in eine bodenlose Tiefe fallen zu lassen.


Ein Mensch existiert nicht - er lebt!
Keiner ist so blind wie der, der nicht sehen will.
Ich vertrete nicht immer die herrschende Meinung - aber ich habe eine Meinung!
Einer sucht für ein Problem eine Lösung - ein Anderer sucht für eine Lösung ein Problem

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Beitrag von Gundel » Di 26. Feb 2013, 22:18

Ich empfinde es mittlerweile als reines Pokern ... Ich musste mir einen anderen AG suchen da ich auf grund meines kindes bestimmte Arbeitszeiten benötige.
Am 1.3 fange ich nahtlos in meiner neuen Stelle an.
Das tolle ist ..... zu einem guten Gehalt, zu meinen Bedingungen und ein unbefristeter Vertrag.
Ich meine jede Pflegefachkraft die in sich selbst und ihrem Können Vertrauen schenkt hat es heute leicht eine Stelle zu bekommen.
Abstriche gehören jedoch zum Alltag ... nicht nur in der Pflege. Die Frage ist nur was ziehst du dir positives heraus.



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Emilia
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Beitrag von Emilia » Mi 27. Feb 2013, 20:33

Sorry, aber es ist schon ein Unterschied ob ich ein Examen gemacht und die Verantwortung in der Schichtleitung für alle Bewohner habe, oder ich "nur" für meine am Tag geleistete Arbeit am Bewohner verantwortlich bin. Jeder der die Arbeit einer Fachkraft mit der eines Helfers auf die gleiche Stufe stellt, kennt die Unterschiede nicht!!!



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Beitrag von SolveigMut » So 1. Sep 2013, 17:24

von Griesuh: "Offene bzw arbeitssuchende nach Ausbildung die nur bei den Argen gemeldet sind ohne die, die nicht bei der Arge registriet sind.

arbeistsuchende AP = 3.153, offene Stellen für AP = 9.391
arbeitsuchende Guk = 4.302, offene Stellen für Guk = 6.564
arbeitsuchende APH = 31.236, offene Stellen für APH = 3.882
arbeitsuchende KPH = 5.584, offene Stellen für KPH = 979
arbeitsuchende Haus u. Familienenpfleger = 22.444, offene Stellen = 931
arbeitsuchende Fachpflegekräfte = 146,
offene Stellen für Fachpflegekräfte = 646

Stand November 2011, Quelle Bundesagentur für Arbeit

Diese Zahlen sprechen für sich alleine."

Diese Problem der Fachkräfteverteilung hat ganz sicher auch etwas mit der Entlohnung zu tun. Und nicht nur mit der Entlohnung, sondern auch mit den teilweise unwürdigen Verhältnissen sowohl für die Arbeitnehmer und die Patienten bzw. Bewohner der Pflegeheime. Es kann nicht sein, dass für wenig Geld so unwürdige Umstände hingenommen werden müssen, dass die Pflegekraft nicht weiß, wie und wo sie zuerst anfangen soll, und sie immer mit schlechtem Gewissen heimgeht, mit schlechtem Gewissen, die Arbeit nicht sorgfältig genug ausgeführt zu haben, weil es eben nicht anders ging.
Ich bin sehr verwundert, wie es möglich sein kann, dass Pflegekräfte um Festanstellungen buhlen und betteln müssen, in Gegenden, wo man unbedingt und dringend Pflegekräfte braucht. Und wie es sein kann, dass Pflegekräfte um 100% Anstellungen betteln müssen, sie aber nicht bekommen, obwohl ständig nach Fachkräften gesucht wird.
Dasselbe habe ich auch im Bereich der Pflegehilfskräfte beobachten müssen. Man lässt sie lieber in der Zeitarbeitsfirma, anstatt sie zu übernehmen, währenddessen Hilfskräfte aus Ungarn, Rumänien etc. fest angestellt werden.

Ich rede hier nicht über den Osten unseres Landes, dahin kommen eh kaum Ausländer, da ihnen die Entlohnung wahrscheinlich zu billig ist.



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benny34
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Beitrag von benny34 » Di 12. Nov 2013, 19:01

[quote=""SolveigMut""]
Ich bin sehr verwundert, wie es möglich sein kann, dass Pflegekräfte um Festanstellungen buhlen und betteln müssen, in Gegenden, wo man unbedingt und dringend Pflegekräfte braucht. Und wie es sein kann, dass Pflegekräfte um 100% Anstellungen betteln müssen, sie aber nicht bekommen, obwohl ständig nach Fachkräften gesucht wird.
[/quote]

Und ich bin verwundert, daß die Kollegen auch tatsächlich betteln oder buhlen!
Wenn ein potentieller AG mit befristetem Vertrag kommt, sage ich nett "Danke und Leb Wohl".
Entweder-Oder! Er will ex. Fachkräfte, von denen er 100% verlangt, dann soll er gefälligst auch 100% geben!



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Griesuh
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Beitrag von Griesuh » Mi 13. Nov 2013, 06:29

Tja benny34 und SolveigMut euere Aussagen können so nicht stehen bleiben.
Wenn es so einfach wäre wie ihr euch das vorstellt, wäre das super.
Die Kassen geben klare Vorschriften zum Stellenschlüßel in Pflegeheimen.
Bei ambulanten PD's sieht es anders aus. Es nützt uns nichts wenn wir z. B. 5 Vollzeitstellen haben und dadurch Wochenenden und oder die verschiedenen Schichten nicht abgedeckt werden können.
Oder möchtest du am Tag 2 oder 3 x zur Schicht fahren????
Deshalb ist es für ambulante Dienste Sinnvoll diese Belastung auf mehrere Köpfe zu verteilen. Das geht nur in dem eben Teilzeitstellen zusätzlich zu den Vollzeitkräften angeboten werden. Anders sind die Doppelschichten nicht umgehbar.
Ich geben jedem einmal den Rat, der an den Chefs rumnörgelt, nur für ein halbes Jahr eine Einrichtung zu leiten, mit allen Belastungen, Auflagen und zwängen, die uns vom Gesetzgeber und den Kassen aufgezwungen werden und es so zu gestalten, dass euere Vorstellungen umgesetzt werden, höhere Löhne, keine Doppelschichten, alles besetzten mit Vollzeitstellen und so weiter.
Nach diesem halben Jahr reden wir noch einmal über dieses Thema.



Rasputin
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Beitrag von Rasputin » Mi 13. Nov 2013, 10:43

Huhu zusammen!,

ich habe seid 2004 um eine Festanstellung gebeten, gewünscht,gebuhlt wie auch immer und erst 2011 wurde das wahr! Gut zwischendurch war ich schwanger und so! Ich kenne einige die nur befristungen bekommen und bevor sie nix haben nehmen sie das, hauptsache es kommt eben Geld rein! 2 Bekannte keinen Führrerschein wohnen mit Kindern aufm Dorf und Kegel! Aber leider musste ioch Altenpflege den Rücken kehren umd meine Wünsche am Arbeitsplatz zu erfüllen! Die Altenpflegeeinrichtungen, da waren von 35 stück vllt 3 dabei, die in Frage gekommen wären, und das finde ich schade! Nun bin ich auf der Neuro und zufrieden! Zuhause habe ich mich viel beschäftigt wo ich mich bewerben kann, auch Probetage damals gehabt vor 2011, entweder war der std lohn gut dafür vllt 80km Anfahrtsweg oder in der Nähe und 9 euro Std
Naja mit dem gut verkaufen und wer arbeit wirklich sucht, der findet welche, ist echt lapidar und zeugt auch von.... Natürlich kann man gute Arbeit find wenn man wirklich will, aber desswegen alles aufzugeben wie familie und Haus, nee sorry.....


Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können

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Rebecca1969
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AW: Arbeitslose Altenpfleger - eine Umfrage

Beitrag von Rebecca1969 » Mo 23. Jun 2014, 00:01

Hallo,
bei mir steht die Entscheidung unbefristeter Vertrag oder das erste Mal Arbeit in meinem Beruf suchen, nächste Woche an. Da habe ich dann endlich die Aussage ja oder nein.....
Die Situation ist folgende: ich habe zweimal hintereinander einen befristeten Vertrag bekommen und bin einmal vesetzt worden.
Meine WBl musste eine Beurteilung schreiben, bei der echt nicht gegen mich sprechen würde, aber:
Ein Wohnbereich soll komplett geschlossen und untervermietet werden, die Bewohner werden auf sämtliche frei werdenende Betten verteilt und es werden nur Kurzzeitpflegen aufgenommen.
Und dann hat sich eine Mitarbeiterin vom Mutterschaftsurlaub zurück gemeldet.
Sollte sie bereit sein Früh- Spät und Nachtschicht zu übernehmen, bin ich übrig....Und vor allen kann man mich nicht mehr befristet einstellen.
Alle aufregen hilft nichts, auch das die Kollegen nicht wollen das ich gehen muss, aber dann ist das eben so.
ZUm Glück wohne ich in einer Großstadt, so dass ich wohl etwas finden dürfte, ohne von einem Auto oder vom fahren mit einem solchen nicht abhängig bin.
Und ja- ich finde das totalätzend. Ich habe echt alles gegeben, es kam nicht eine Beschwerde von einem Bewohner oder einem Angehörigen in den drei Jahren( inclusive Praktikum) die ich in dem einem Haus bin( oder war)
Trotzdem konnte sogar ich sehen, wie sich die Heimpolitik verändert. Auf einmal sind immer wider mal nur drei Leute in der Nacht da oder an der Besetzung wird gespart. Wir mussten sogar was die Inkontinenzversorgung angeht zu sparen anfangen- also eine Stufe runter was die Auffangmenge angeht.
Ich frage mich ein wenig wo das Geld hngeht, dass ein Zimmer kostet.
Es ist auch inzwischen eine Kollgein im Haus die von einer Zeitarbeiterfirma kommt.
Was das Schließen des Wohnbereichs angeht, so hat da sogar ein Angehöriger geklagt, hat aber wohl keine Chance.


Ich bin ein Träumer. Denn ein Träumer ist einer, der seinen Weg nur bei Mondlicht findet, und seine Strafe ist, daß er den Morgen vor der übrigen Welt dämmern sieht.

Oscar Wilde
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