Arbeitslose Altenpfleger - eine Umfrage

Alles zum Beruf Pflege was nicht mit der Pflege direkt zu tun hat.

Bist Du ein/e arbeitslose/r Altenpfleger/in?

Ja, ich habe nach der Ausbildung keine Stelle bekommen.
11
3%
Ja, ich habe bereits Berufserfahrung nach der Ausbildung gesammelt und bin nun trotzdem arbeitslos.
22
7%
Nein, ich war zwar mal arbeitslos, habe aber inzwischen wieder eine Stelle gefunden.
42
13%
Ich war in meinem Beruf als AP noch nie von Arbeitslosigkeit betroffen, und ich bin schon lange AP.
161
49%
Ich bin noch nicht lange AP, und war bisher noch nie von Arbeitslosigkeit betroffen.
91
28%
 
Abstimmungen insgesamt: 327

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johannes
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AW: Arbeitslose Altenpfleger - eine Umfrage

Beitrag von johannes » Mi 14. Jul 2010, 16:02

Ach, Griesuh,

was ist schon leicht? Hast Du von mir jedenfalls noch nicht gehört, daß es leicht ist. Ich hab nicht von einfacher Lösung beim Problem der Exen gesprochen, sondern davon, daß man es sich früher einfach gemacht hat und

a) Exen verheizt hat und
b) nicht für ausreichend Nachschub gesorgt hat.

Man kann einen Wald nur einmal abbrennen, oder? Aber das ist ja am Thema vorbei.

Die Politik fordert 50 % Fachkräfte. Was machen die Unternehmer? Nein, sie erhöhen nicht ihren Personalschlüssel, der viel zu klein ist. Sie bauen Fachkräfte ab. Von 5 Planstellen mit Fachkräften besetzt, kann man 2,5 Planstellen Fachkräfte streichen und mit Ungelernten besetzen. Und man hat, Du wirst staunen, 50 % Fachkräfte. Das war jedenfalls eine verbreitete Praxis, oder nicht? Aber das ist ja am Thema vorbei.

Wenn dann ein 120 - Betten - Haus gerade mal läppische 4 oder 6 AZUBI hat, wo es sich 14 AZUBI leisten kann, dann sollte man nicht Politiker verantwortlich machen, sondern den, der nicht nachdenkt. Aber das ist ja am Thema vorbei. Wer nicht ausbildet, hat keine Fachkräfte. Dumm gelaufen!

Der demographische Wandel ist seit vielen Jahren ein Thema. Die Politik weiß das, die Unternehmen wissen das. Seit Jahren wird erzählt, daß wir mehr Pflegekräfte brauchen - Fachkräfte wohlgemerkt. Saugst Du Dir die etwa aus den Fingern? Also ich bilde sie aus! Aber das ist ja am Thema vorbei.



thomas09
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AW: Arbeitslose Altenpfleger - eine Umfrage

Beitrag von thomas09 » Mi 14. Jul 2010, 17:34

daß in Bayern die Uhren anders gehen. Da sitzen die Politiker am Stammtisch.
Was ist daran so schlimm? In BW im Parlament???

In Bayern sagen wir auch:
Du host recht und i mei ruah.

Vielleicht hast du einfach das System noch nicht durchdrungen.
Aber du wirst ja noch ganz groß Karriere machen, denn du weißt Bescheid!!!

In dem Sinne, frohes schaffen.



_Dave_
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Beitrag von _Dave_ » So 18. Jul 2010, 15:17

[quote=""Griesuh""]Hi Linade, ich weis ja nicht wo her du und andere die rosa rote Brille habt, bzw aus welchen Regionen ihr kommt.
Fakt ist, im Rhein-Main -Gebiet bekommst du keine exen. Da kannste dich als AG auf den Kopfstellen, Samba tanzen und La Paloma in stereo pfeifen.

Insbesondere dein 3. letzter Absatz stößt bei mir auf Widerspruch. Klar gibt es auf beiden seiten solche und solche. Darüber muss nicht diskutiert werden.
Fakt ist jedoch, der Arbeitsmarkt an 2 u. 3 jährigen exen (AP u. KP) ist Bundesweit leer.
Durch die gesamte Republik geht ein Aufschrei, wachen plötzlich alle Berufsverbände der Pflegeeinrichtungen und die Politiker auf, da sie es auch bemerkt haben. Da fehlt doch was!
Es wird versucht mit allen möglichen u. unmöglichen Mitteln ( z. B. Langzeitarbeitslose zwangsweise in die Pflege zu stecken ) dieses Defizit aus zu gleichen.
Interesanterweise hat sich das aber noch nicht bis zu allen Pflegekräften herum gesprochen.
Linade, in der heutigen Zeit braucht keine exe arbeitslos zu sein. Da kannst du dich drehen und wenden wie du willst, wenn dem so ist, dann stimmt was mit der exe nicht, da ist irgend wo ein Haken. (Ausnahmen bestätigen die Regel)...................

Griesuh[/quote]


Genau so sieht es aus und der Rest des Beitrags spricht mir aus der Seele.

Dennoch sind die Gehälter der Branche im Vergleich zur Leistung im ganzen Land dennoch schlecht bezahlt.

Und das nur deshalb weil viele Kollegen unorgansisiert sind und Angst um den Arbeitsplatz haben.

Dies ist allerdings nur meine Erfahrung die sich vielleicht mit anderen deckt.


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Kesselmoly
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Beitrag von Kesselmoly » Do 7. Okt 2010, 20:13

Mir fehlt da noch der Punkt

Ich habe mich bewußt für die Arbeitslosigkeit entschieden, es wurde mir einfach
keine gescheite Stelle und bezahlung angeboten. :D

Hab ich auch schon erlebt, war übrigens 2 mal Arbeitslos, einmal unschuldig.
und einmal hab ich mich bewußt dafür entschieden und mich in der Probezeit
kündigen lassen, weil ich mir den scheiß Stationär nicht mehr geben wollte.

Ich erinner mich immer noch an die vielen Blicke und Kommentare, ein Bild für
die Götter.



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Kesselmoly
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Beitrag von Kesselmoly » So 2. Jan 2011, 13:10

Wenns es bei mir so weiter geht

melde ich mich wieder arbeitslos , und bleibe mit dem arsch zuhause.
Dann habe ich erstmal ruhe vom ganzen stress. Dann kann ich auch
in ruhe überlegen ob ich mir weiterhin die Altenpflege antun möchte.

Vieleicht erlern ich auch nochmal einen ganz anderen Job. Mein Job
erfüllt mich zurzeit überhaupt nicht.



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pegean
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Beitrag von pegean » So 2. Jan 2011, 23:26

es wurde mir einfach keine gescheite Stelle und bezahlung angeboten.
Wie wäre es denn mal mit Eigeninitiative ?

LG


Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss ja auch mit jedem A...h klar kommen!
Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.(Carl Hilty)

iceage
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Beitrag von iceage » Di 4. Jan 2011, 08:03

Nee nee pegean,guck doch mal quer durch's Forum oder auch in die Stellenanzeigen...viel viel Auswahl und dazu die "mentale Stärkung" des PP,sich nicht alles gefallen zu lassen. Da glaub ich schon,dass solche Einstellungen folgen :

" Ich bin Exe mit 5 oder 10 Jahren Berufserfahrung,ich bin qualifiziert,ich kann meinen Job. Also was bietet Ihr AGs mir denn nun an,damit ich bei Euch arbeite ?
Gibt doch genug Auswahl,also mach ich nicht alles und ich such mir das Beste raus. Und wenn keiner was anbietet,dann mach ich eben arbeitslos und bleib für gutes Geld zu Hause. Wozu denn noch arbeiten gehen ? "

Durch die ganze Berieselung zum Pflegenotstand in den Medien glaub ich schon,dass einige Kollegen durchaus auf den Dreh kommen,es so auszulegen,dass der AG ja das Problem hat und sich nun "drehen" muß,also entspannt zurücklehnen und auf Angebote warten :D :wall



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johannes
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Beitrag von johannes » Di 4. Jan 2011, 08:24

Wer nicht über den eigenen Tellerrand hinaus schaut, kann sehr wohl zu dieser Einstellung gelangen. Die Egozentrik ist nun mal das beherrschende Bewußtsein in unserer Gesellschaft. Das ist gelebter Humanismus.

Schließlich ist ja die Ära der "Schwestern" vorbei, als man noch einen Blick für den "Nächsten" hatte. Und daß diese "Schwestern" kein Abbild der Gesamtgesellschaft waren, dürfte auch hinlänglich bekannt sein. Sie hatten ja auch einen anderen Background.


Ein Mensch existiert nicht - er lebt!
Keiner ist so blind wie der, der nicht sehen will.
Ich vertrete nicht immer die herrschende Meinung - aber ich habe eine Meinung!
Einer sucht für ein Problem eine Lösung - ein Anderer sucht für eine Lösung ein Problem

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Beitrag von Plüschfussel » Di 4. Jan 2011, 09:56

oh, ich kann mir schon vorstellen, daß man keine Lust mehr hat. Die Alternative hieße dann tatsächlich aufhören. Sie hieße aber nicht, daß ich mich von anderen ernähren lassen würde und wenn ich Bahnhofstoiletten putzen müßte.
Das ist nicht das, was ich unter dem Solidarsystem verstehe, denn das soll bei einer Notlage eintreten und helfen, nicht bei Lustlosigkeit.
Sorry, hab ich kein Verständnis für.
Mir paßt es auch manchmal nicht und ich quäl mich aus dem Bett zum Dienst, oder die Knochen tun mir weh. Es steht nirgendwo geschrieben, daß ich für meinen Lebensunterhalt nicht arbeiten muß.
Aufhören, etwas anderes machen, kann ich also verstehen.- Sich hinsetzen und andere erwirtschaften lassen,- immer noch nicht. (sorry) und wenn ich mir das anhöre, dann tut es mir um meine Abzüge auf dem Lohnstreifen leid. Ein absloutes " NoGo."


liebe Grüße Plüsch
Zuletzt geändert von Plüschfussel am Di 4. Jan 2011, 10:50, insgesamt 1-mal geändert.



iceage
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Beitrag von iceage » Di 4. Jan 2011, 10:35

Hallo Plüschfussel,
genau und damit wären wir bei nem Thema,bei dem ich grundsätzlich auch "sauer" werde und die Dinge beim Namen nenne ! In meinen Augen sind solche Leute,die ja zum Glück doch immer noch ne Minderheit darstellen,einfach nur Schmarotzer !



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Beitrag von eva-maria » Fr 21. Jan 2011, 17:57

Also ich kann nur sagen, dass hier bei uns im Umkreis von 20km es unmöglich arbeitslose - gute Altenpfleger geben kann.
Ich kenne derzeit mind. 6 ambulante Pflegedienste und auch Heime die mehrere Fachkräftestellen gerne besetzen würden, wenn sie (gute) Bewerber hätten! Damit meine ich keine 1-er Absolventen sondern etwa 2,5 und besser. Denn einen mit ner 4 in Alten- und Krankenpflege stellt man nicht ein, weil die Kollegen ihn dann mittragen müssen, was Fachlichkeit, Umsicht, Wirtschaftlickheit ...angeht. Und es ist egal ob Teilzeit oder Vollzeit. Uns werden die Schüler im 3 Jahr aus der Hand gerissen, wie warme Semmeln... und das nicht mal zu schlechten Arbeitsbedingungen...



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Beitrag von Marionna » So 13. Feb 2011, 18:16

Dann sollte ich vielleicht doch die drei jährige Ausbildung in Erwägung ziehen :smile



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Beitrag von lini » So 13. Feb 2011, 19:42

Auf jedenfall die 3Jährige :)
Der Markt ist voll mit Pflegehelfern .

Weiß jetzt gar nicht ob es noch die 2Jährige als Umschulung gibt,
vielleicht wäre das was für dich ??

Nette Grüße Lini



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Beitrag von lini » So 13. Feb 2011, 19:53

[quote=""eva-maria""]
Ich kenne derzeit mind. 6 ambulante Pflegedienste und auch Heime die mehrere Fachkräftestellen gerne besetzen würden, wenn sie (gute) Bewerber hätten! Damit meine ich keine 1-er Absolventen sondern etwa 2,5 und besser. Denn einen mit ner 4 in Alten- und Krankenpflege stellt man nicht ein, weil die Kollegen ihn dann mittragen müssen, was Fachlichkeit, Umsicht, Wirtschaftlickheit ...angeht. [/quote]

Meine Erfahrungen bestätigen Dein Zitat nicht..
Es war völlig schnuppe was für ein Zeugnis ich hatte,
die meisten haben noch nicht mal ein Blick darauf geworfen,
wichtig war nur das ich mein Examen hatte!
Zweit wichtigste Frage war dann noch :"Können Sie gut anpacken"
Da kann man wirklich nur mit dem Kopf schütteln....



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Beitrag von bienen~pflege » Mo 21. Feb 2011, 10:49

Wie VERLOGEN das FDP-Geführte Bundeswirtschaftsministerium agiert, zeigt eine interaktive Karte des Spiegels zum Thema Fachkräftemangel:

Eine Studie - zwei Fassungen:
http://www.spiegel.de/flash/flash-24786.html

Hier der ganze Artikel:
Mythos Fachkräftemangel - Bundesregierung bleibt Beweise schuldig
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 11,00.html


:D Grüße! :wave

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Griesuh
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Beitrag von Griesuh » Di 1. Mär 2011, 10:09

Arbeitslose Altenpfleger kann es nicht geben.

Das ist das erste mal in meiner 30jährigen Berufslaufzeit, dass ich auf Grund der ernorem Kundenanfragen, erleben muss, dass Kunden -
so auch in meinem Pflegedienst-
abgelehnt werden müssen, da auf Grund von Personalknappheit eine Versorgung nicht gesichert werden kann.
Es bestehen teilweise schon Wartelisten für kunden in der ambulanten Versorgung.

Woher das examinierte Pflegepersonal nehmen?
Schnitzen und backen klappt nicht.
Aus dem Ärmel schütteln brachte auch keinen Erfolg.

Solange die Politik und das Pflegepersonal sich selbst knebelt und sich das Leben in der Pflege gegenseitig schwer macht, werden kaum weitere Menschen für den Beruf Pflege zu begeistern sein.
Auch die Politik ist gefordert und muss die gesetzlichen Möglichkeiten und Rahmenbedingungen der Pflege deutlich aufwerten und verbessern.
Politiker nicht nur Lippenbekenntnisse machen, lasst Taten folgen


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Beitrag von Analir » Di 1. Mär 2011, 10:53

[quote=""lini""]

Meine Erfahrungen bestätigen Dein Zitat nicht..
Es war völlig schnuppe was für ein Zeugnis ich hatte,
die meisten haben noch nicht mal ein Blick darauf geworfen,
wichtig war nur das ich mein Examen hatte!
[/quote]

Leider kann ich das bestätigen. Bei uns sind ja auch schon lange mehrere FK-Stellen frei und z.Zt. wird einfach jeder mit Examen eingestellt. Da kann eine FK nicht mal Dipidolor spritzen und gilt dennoch als FK. (sind noch andere Dinge, jedenfalls egal wie sie fachlich arbeitet, sie hat ein Examen, das reicht. Ein andere FK-NeuKollege hat die letzten Jahre aus irgendeinem Grund als Helfer gearbeitet (und ich glaube zu wissen, warum) und nun darf er dank eines Examens bei uns FK sein. Viele Kollegen im Haus glauben, dass es hier nur um die Fachkraftquote geht und schon lange nicht mehr um die Qualität der FK. :mad:



BiFi
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Beitrag von BiFi » Mi 2. Mär 2011, 15:57

Woher das examinierte Pflegepersonal nehmen? [quote][/quote]

Ich höre das immer wieder, zum Teil auch in meinem Betrieb.
Aber warum hab ich dann seit fast acht Jahren nen befristeten Vertrag, obwohl ich mir echt den A**** aufreiße??
Bitte, erkläre es mir jemand!
Wir kriegen nur zu hören, das im Falle einer Unterbelegung festes Personal ja auch weiter bezahlt werden muss... :eek: :wall



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Griesuh
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Beitrag von Griesuh » Mi 2. Mär 2011, 17:16

Hi Bifi, du hast seit 8 Jahren einen befristeten Vertrag ???
Das kann nicht sein.
Denn laut Gesetz ist es möglich, innerhalb von 2 Jahren einen Arbeitsvertrag maximal 3 mal zu befristen. Danach ist dann das Arbeitsverhältnis beendet oder es geht in einen Festvertrag über.
Da macht dein AG aber was nicht so korrekt.
Lass dich einmal beim Anwalt beraten.


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Beitrag von BiFi » Mi 2. Mär 2011, 19:17

Die acht Jahre kommen zusammen da ich in meinem Heim zwei Ausbildungen gemacht habe. Dazwischen Schwangerschaftsvertretung. Vor den Ausbildungen war ich zwei Jahre ungelernt befristet beschäftigt.
Dies ist die zweite Befristung seit meinem Examen dort. Wenn die mich wieder befristen suche ich mir was anderes, egal welche Begründung sie haben.
Habe mich hoch gearbeitet, Engagement und Einsatz gezeigt über die Jahre und irgendwann reicht es... :(
Es ist unmenschlich...



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