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Vollständige Version anzeigen : Wie würdet ihr reagieren.............


Triexi
24.08.2003, 09:17
Hallo Leute,

Jeder von uns hat doch vieleicht schon einmal mit bekommen das sich Familienangehörige mit dem Pflegebedürftigen streiten wo er am besten unter gebracht ist, entweder im Heim oder zu Hause.

Viele Pflegebedürftige wollen doch nicht ins Heim weil sie dann ihre gewohnte umgebung aufgeben müssen wo sie ihr ganzes Leben gelebt haben und so etwas tut doch weh.

Meine Meinung ist wenn ich noch zu Hause gepflegt werden kann ist es doch Prima, und viele Familien machen es auch schon oft so das Sie sagen ich lasse meinen Angehörigen zu Hause Pflegen.

Mich würde mal eure Meinung dazu Interessieren was ihr davon haltet.

LG

Triexi :wave :wave :wave

geo
24.08.2003, 12:21
Hallo
ist die Umgebung ,Hilfsmittel, Hilfebedarf, notwendige Anforderungen..
u.a. abgedeckt........ spricht alles für die eigene Wohnung.
Hat die Familie sich geeinigt ,hat sie Alternativen ...für Urlaub ...Besuche ....
ist alles o.k.
Gruss Geo

andrea
24.08.2003, 12:41
Hallöchen,
meine Meinung dazu ist eher zwiegespalten. Es gibt Angehörige die ihre zu Pflegenden pflegen weil sie es wirklich wollen. Diese Pflege ist dann meiner Meinung nach mit Herz und sollte in jedem Fall befürwortet werden und bei Überforderung der zu Pflegenden Unterstützung erfahren.Dann gibt es Angehörige die die gute Rente und Pflegegeld kassieren wollen und die Pflege einfach in Kauf nehmen. Ich glaube dass unter solchen Vorraussetzungen niemals eine gute ganzheitliche Pflege erreicht werden kann. Die Pflegebedürftigen wollen oft unter allen Umständen vermeiden in ein Heim zu kommen, ertragen diese Misere und zeigen den Angehörigen auf andere Art und Weise wie sie sich fühlen.( Indem sie sich äußerst agressiv zeigen oder absichtlich Mehrarbeit verursachen).Ich glaube sie wollen nicht in ein Heim weil sie meinen dort auf noch Schlimmeres zu treffen.
liebe Grüße

Gast
24.08.2003, 12:50
Ich muß dazu sagen das es eine schwere gradwanderung is. Wenn alles dafür stimmt aber die angehörige es gar nicht wollen das der angehörige zuhause bleibt kann man als pflegekraft so gut wie nichts machen.
ich finde es immer schade wenn personen ins heim kommen gegen ihren eigenen wilen. den ich sehe es so wer gibt jemanden das recht über einenen anderem zu bestimmen.es is ja dann so als würde ein anderer zu dir sagen du mußt in kleinkeckersdorf leben obwohl du dich da wohl fühlst wo du bist. ich persönlich finde das jeder ein recht hat über sich selbst zu bestimmen solange er es bewust und bei vollem sinne macht. da finde ich es besser das eine person eventuell weniger hat und auch damit klar kommt als einer der alles hat und totall unglücklich is. den wiviele menschen sind in der geselschaft einsamm ???????????????

andrea
24.08.2003, 13:07
.........du hast natürlich recht man darf niemanden zwingen in ein Heim zu gehen selbst wenn man die erwähnten Defizite sieht. Der Wunsch des zu Pflegenden hat immer Vorrang und ich kann mir schon vorstellen dass es für viele Leute besser ist das Gefühl zu haben eine Last zu sein, aber man ist "zu Hause" nicht abgeschoben und in fremder Umgebung.Denn dort würde man noch mehr leiden. Ich selbst könnte mir für mich auch nicht vorstellen in ein Heim zu kommen denn meiner Meinung nach ist das oft nur eine Aufbewahrung bis zum Tod.Zumindestens das was ich bisher an Heimen kennengelernt habe, ist sicher keine richtige Alternative für die Freiheit im Alter.Es ist wohl eher künstlich erzeugte Beschäftigung in regelmäßigen Abständen und die Gewissheit satt und sauber zu sein(selbst das ist nicht immer gewährleistet) Aber wie gesagt für viele Menschen ist es eine gute Alternative und sie gehen aus Überzeugung in ein Heim und leiden wahrscheinlich auch nicht so wie die Menschen die "gezwungen" werden in ein Heim zu ziehen.
:wave :wave

yellow she
24.08.2003, 13:59
Hallo,
nun, ich kann dazu sagen das eine häusliche Pflege von vielen Faktoren abhängig ist, oft auch davon, ob der Betroffene über ein soziales Umfeld verfügt; sprich Freunde, Nachbarn oder Angehörige.Letzlich ist auch endscheidend wie sich der zukünftige Krankheitsverlauf endwickelt.

Aber es stellt sich immer die Frage, soll ich mein gewohntes Umfeld verlassen wenn ich doch die Möglichkeiten hätte zuhause bleiben zu dürfen ?Das hängt natürlich auch von der willkür meiner Angehörigen ab.

Ich habe Patienten erleben dürfen die lieber ins Heim wollten weil sie z.Bsp. Angst hatten in der Nacht zu fallen und dann bis zum Morgen liegen bleiben müssen weil sie sich möglicherweise nicht selber helfen könnten.Das Argument, das sie an ein Hausnotrufsystem angeschlossen sind und dann ganz bestimmt einer kommt zum helfen, wurde erfolgreich ignoriert.Schon allein weil der Fremde einen Hausschlüssel bekommen müßte und weil die Hemmschwelle, jemanden von außen bemühen zu müssen, sehr groß ist.Außerdem wollten die meisten nicht glauben das ein Hilferuf über so ein kleines Gerät überhaupt funktioniert.Die Grenzen der Überzeugungsarbeit sind oft absehbar.

In einem anderen Fall habe ich eine Familie begleiten dürfen, die mit ihrer Mutter/Oma unter einem Dach lebten.( klassische Drei-Generationsfamilie)
Die alte Dame war so unglücklich oientiert,das sie alle und jeden beschuldigte,ihr etwas gestohlen zu haben.die alte Dame wurde nach einem Jahr in einer Facheinrichtung untergebracht weil ihre Angehörigen,nach eigenen Angaben,nervlich zu erschöpft war.
Die alte Dame wurde validiert nur zeigte die Maßnahme eher geringen Erfolg.Ich konnte die Endscheidung nachvollziehen denn es ist ein Unterschied mit dem Betroffenen Tür an Tür zu leben.
Andere Angehörige haben das Eheversprechen " bis das der Tod uns scheidet" realistisch umgesetzt.
Wiederum finden andere Familien keinen Weg, einen stationären Unterhalt zu finanzieren und wollten, aus welchen Gründen auch immer, die Pflege in natureller Form leisten.
Natürlich ist ein Heimaufenthalt dann sinnvoll um beide Seiten zu entlasten, einige Angehörige sehen sich nicht im Stande,den Betroffenen zu pflegen weil die Beziehung schon von vorneherein sehr spannungsgeladen ist. Schlimmeres läßt sich dadurch vermeiden.

Haus,-und Heimpflege bieten objektiv unterschiedliche Qualitäten und
sicherlich dürfen wir eines nicht vergessen das wir einer Endscheidung seitens des Betroffenen/Angehörigen nur beratend und unterstützend zur Seite stehen können.Da wir professionell Pflegenden eine andere emotionale Beziehung zu dem Patienten haben können wir nur von außen die aktuelle Situation bestmöglich beeinflussen.

Macht das beste daraus und in diesem Sinne

Yellow she

Nadja
28.08.2003, 19:54
Hallo!
Ich glaube bei diesem Thema gehen die Meinungen stark auseinander!
Als ich in der mobilen Pflege war, habe ich oft genug miterlebt, unter welchen katastrophalen Verhältnissen die pflegebedürftigen Menschen leben mußten, da kam mir oft die Frage, ist ein Heim nicht vielleicht die bessere Lösung.
Ich habe in vielen Altenheimen gearbeitet, wo es wirklich sehr harmonisch zuging, aber vielleicht hatte ich auch nur Glück mit den Heimen!
Ich arbeite in einer Behindertenwohnstätte, die man vielleicht nicht mit einem Heim vergleichen kann, aber wir haben auch viele alte Menschen dort, die sich sehr wohlfühlen.
Auch haben wir sehr schlimme Fälle, wo Menschen daheim mißbraucht und mißhandelt wurden, für diese Menschen war es eine absolute ERlösung das sie zu uns durften!
In diesem Sinne

Nadja

Triexi
29.08.2003, 10:44
Hallo Nadja,

Es ist natürlich ein unterschied ob man in einem Behinderten Heim untergebracht ist oder in einem Altenheim denn im Behinderten Heim brauchst du keine Medikamente zu stellen under Bettpfannen zu säubern, ich weiss es auch nicht wie es in einem Behinderten Heim ist und wie ihr dort Arbeitet.

Es ist natürlich besser wenn Alte Leute die zu Hause mißhandelt werden in einem Heim unter kommen für die ist es auch besser so diese schlimme Quall nicht mehr leiden zu müssen.

Ich selber muss sagen das ein Heim oder auch die Pflegebedürftigen die auch in einem Heim unter gebracht werden müssen auch gut ist, ich bin der meinung das man die Pflegebedürftigen überlassen muss ob sie zu Hause oder ins Pflegeheim wollen aber auch nur wenn sie im Stande sind noch selber zu entscheiden. Das ist wichtig denn wenn nur die Angehörigen entscheiden dann fühlen sich doch die Alten Menschen zurück gesetzt.

LG

Triexi

Fibula
29.08.2003, 17:34
Es ist natürlich ein unterschied ob man in einem Behinderten Heim untergebracht ist oder in einem Altenheim denn im Behinderten Heim brauchst du keine Medikamente zu stellen under Bettpfannen zu säubern, ich weiss es auch nicht wie es in einem Behinderten Heim ist und wie ihr dort Arbeitet.


Ja, wenn Du doch selber sagst, daß Du nicht weißt, wie es in einem Behindertenheim ist, wieso behauptest Du dann, man müßte dort keine Medikamente stellen? Da wär ich mir nämlich nicht so sicher. Behinderte brauchen schließlich auch mal Medikamente und je nach ihrer Behinderung auch dauerhaft (z. B. wenn sie unter Epilepsie leiden), und wenn es ihr geistiger Zustand nicht zulässt, daß sie die selbst regelmäßig dran denken und die Medikamente auch nehmen, dann wird diese Aufgabe (richten und verabreichen) von den dortigen Heilerziehungspflegern übernommen. Und das mit den Bettpfannen is auch so ne Sache... Viele Behinderte sind inkontinent, benötigen also auch Windeln und müssen zur Toilette gebracht werden. Ob da nun speziell auch Bettpfannen zum Einsatz kommen möcht ich jetzt nicht stocksteif behaupten, aber auch in der Behindertenpflege wird richig "gepflegt" (also auch "niedere Arbeiten" verrichtet wie Exkremente wegwischen). Kommt halt immer auf die Klientel an.

Triexi
29.08.2003, 20:35
Hallo Fibula,

Ich hab ja auch hinterher geschrieben das ich es wohl nicht weiss. Wo ich zu meinem Opa gezogen sind da haben sie ein Jahr später ein Behinderten Heim gebaut, ich bin nach dem die Leute da eingezogen sind iommer mit dem Hund da vorbei gelaufen und konnte leider keine Leute sehen die für die Behinderten Menschen Medikamente gestellt haben ich hab nur gesehen wie sie abends oder Morgens Liebevoll denn Tisch gedeckt haben was ich sehr schön fand.

Ich sage es mal so ich wie ich es schon beschrieben habe zuletzt ich weiss nicht ob die Medikanemte brauchen ich weiss aber nur das diese Menschen die unter einer Geistigen oder anderen Behinderung leben echt leit tun weil sie von uns Leuten die keine Behinderung haben nicht akzeptiert werden weil manche Leute denken das sind Monster. Es tut mir leid das ich jetzt Monster geschrieben habe aber mir viel kein genehmerer Ausdruck ein und es ist ja auch die Wahrheit.

LG

Triexi

Fibula
30.08.2003, 07:51
das geht nicht nur den Behinderten so... is ja auch im Altenheim so. Unsere Nicht-dementen Bewohner denken über die dementen-Bewohner auch ganz abfällig... für die sind das auch keine Menschen... sie fühlen sich durch diese belästigt, werden durchaus auch mal ausfällig...

Gast
30.08.2003, 14:19
Hallo Leute,
muss jetzt auch mal meinen Senf dazugeben, ich finde, dass man nicht von vornherein pauschalisieren kann, welche Art von Betreuung und Fürsorge für den zu Pflegenden dir richtige ist. Da muss ich yellow she Recht geben. Ich finde auch, dass in Behindertenwohnheimen, niedere pflegerische Tätigkeiten durchgeführt werden, wie Fibula schon gesagt hat. Ich persönlich habe schon in einem Behindertenwohnheim gearbeitet ( bin examinierte Altenpflegerin) und wir haben Medikamente gestellt und verabreicht ! Wenn ein Epileptiker sein Orfiril oder sein Carbamazepin nicht bekommt, sieht man im Wohnheim alt aus, abgesehen, hatte wir immer Diazepam-rectiolen bei Bedarf zur Hand. Abgesehen davon gibt es auch im Behindertenwohnheim eine Art Pflegestation zumindest war das bei uns so und da hat man auch PEG´S, DK´s und auch eine Menge Inkomaterial.
Und was den Ursprung der Frage angeht, sage ich jetzt das allgemein beliebte Schlagwort: Individuelle Entcheidung hängt vom Krankheitsbild, vom Alter, vom Willen des Betroffenen und seines sozialen Umfeldes ab.
In diesem Sinne
Verena

Gast
29.09.2003, 21:49
Es ist doch wirklich egal,ob man das macht wegen des Geldes oder aus Liebe! Du willst mir doch nicht erzählen, dass die Altenheime usw. aus purer Liebe die Alten pflegen!! Denke dran du wirst auch mal Alt!
Die Menschen müssen das selbst bestimmen! Oder wird in Zukunft jeder der in Rente ist Zwangseingewiesen in Altenheime?
Glaubst du nicht dass Töchter und Schwiegertöchter sich besser und liebevoller um Ihre Alten kümmern,als fremde Altenheime!!!!!!!!!!!!!!!!1 :hehe

celeste
30.09.2003, 20:05
ich bin mal ganz ehrlich....
ich habe eine dreijährige Ausbildung zur Altenpfelgerin hinter mir, habe einige Heime durchlaufen, es waren schreckliche dabei aber auch ganz annehmbare (für mich zumindest)....
Ein Heim ist für mich die totale Institution!!!!!!!!
Es geht selten um die Bewohner, aber immer um Kostensenkung und Qualitätssicherung!
Aber wo bleibt die Qualität in der direkten Pflege????
Ich habe nicht ein Heim gefunden wo die Pflegenden auch nur annähernd genug Zeit hatten ausreichend auf die Belange der Bewohner einzugehen,
sie mit mehr zu versorgen als Inko-Material, Grundpflege, Nahrung und vielleicht mal ein paar wenige Worte! Und wenn der Tod naht????
Habt ihr die Zeit gehabt Euch aus der Pflege zurückzunehmen, stundenlang am Bett zu sitzen? Trost und beistand zu geben?
Nein das machen dann Hospitzmitarbeiter, die die BW wenn sie Glück haben vorher kennengelernt haben!
Für mich kommt es nicht in Frage meine Mutter in ein Heim zu geben.
In 4 Wochen wird sie mit 84 Jahren in meine Nähe ziehen und ich werde Mittel und Wege finden sie zu versorgen (ambulante Pflege, meine Kinder und selbstverständlich ich!) Als ich ihr diesen Vorschlag machte, habe ich die glücklichsten und dankbarsten Augen meines Lebens gesehen.
Ich glaube ganz bestimmt, daß es für alte Menschen angenehmer ist daheim zu altern und zu sterben, als in einem Heim mit seinen Standards und Regeln!!
4 Jahre lang hat meine Mutter behauptet "wenn es mal soweit ist, geh ich in ein Heim" heute ist sie so ehrlich zu sagen, daß sie das nur gesagt hat, weil sie uns Kindern nicht zur Last fallen wollte!!!! ISt das nicht traurig?
Die Zeiten sind doch Gott sei Dank vorbei wo Alte sich gefälligst unauffällig zurückziehn mussten.
Dies ist meine persönliche Meinung.
Liebe Grüße
Celeste

doedl
01.10.2003, 08:05
Spannendes Thema...........

Hallo Celeste- schön, dass Du Mittel und Wege findest, Deine Mutter zu versorgen. Ich denk mal, mit 84 Jahren hat sie wohl nicht mehr allzuviele Bekannte in ihrem bisherigen Umkreis, die sie besuchen können, so dass ihr der Umzug in Deine Gegend vielleicht nicht allzu schwer fallen wird.

Für mich wäre es auch kein Thema, meine Mutter in ein Altenheim zu geben- mal vorausgesetzt, sie hätte keinen fortgeschrittenen Alzheimer; denn dann wirds zuhause oft nicht erträglich.

Was den Umgang, die Pflege von alten Menschen angeht, so spiegelt sie nur wider, wie unsere gesellschaftliche Auffassung zu Senioren ist. Sie kosten Geld, das nicht mehr in der Kasse ist.....

Hi Gast- natürlich wollen Altenheimbetreiber Geld verdienen- auch die Mitarbeiter in Küche, Verwaltung, Pflege Hauswirtschaft wollen ihren monatlichen Lohn haben. Unsere Gesellschaft hat Konsum und Geld als Ideal auserkoren; und wenn wir ehrlich sind, dann ist das für jeden von uns ein starkes Motiv.

Selbst in dörflichen Strukturen klappt es heute mit der Nachbarschaftshilfe nicht mehr- wo sind die Leute, die kostenlos für den Nachbarn einkaufen, putzen, die sich kümmern? Fragt Euch doch selbst, für wieviele Menschen ihr ehrenamtlich etwas tut- und dann legt das um auf die BRD.......

Wir sind die Gesellschaft- jeder einzelne von uns. Ich werde kaum Halleluja singen, wenn der Beitrag für die Pflegeversicherung sich verdreifacht, damit Senioren besser gepflegt werden können. Das was heute in ambulanten Diensten und Altenheimen an Pflege angeboten wird, ist die Anstrengung, aus begrenzten finanziellen Mitteln das bestmögliche zu machen. Es gibt Einrichtungen, die das gut organisieren können und natürlich auch schwarze Schafe. Wer hat je behauptet, dass professionelle Pflege das häusliche Umfeld ersetzen kann?? Dieser Anspruch ist einfach viel zu hoch gesteckt.

Lieben Gruss

Doedl

www.temporaire.info

Gast
01.10.2003, 09:09
Hallo Celeste,

die totale institution beinhaltet für viele familien auch eine chance die ihre angehörigen zuhause nicht mehr pflegen können und deiner ausführung zu folge wirkt dein bericht auf mich so als würde man den alten menschen im übertragenen sinne draußen bei regen an einem laternenpfahl festbinden.
dein bericht klingt sehr anklagend gegenüber deinen kollegen die die kraft und zeit aufwenden einen strukturierten alltag her zustellen und ich finde diesen vorwurf nicht gerechtfertig.
meine vorgängerin hat sich sehr gut zu der wirtschaftlichen seite eingehend geäußert in der ich mich anschließe.
in einer klinik läuft der tagesablauf sicherlich anders ab, der mit sicherheit nicht zu unterschätzen ist.
ich finde es auch lobend das du deiner mutter in ihrer lage nicht alleine lassen willst, sie sogar noch die kraft hat in deiner nähe zieht aber was willst du tun wenn du eines tages völlig ausgebrannt bist und keine möglichkeit hast urlaub zu machen ?
gibst du sie in kurzzeitpflege ?leider hast du uns nicht mitgeteilt ob du hilfe vom pflegedienst bekommst oder ob noch ein anderer hilfestellung leistet.auch fehlt die angabe in welcher hinsicht deine mutter beeinträchtigt ist.kann man sich schlecht ein bild machen.

sie wird es sicherlich gut haben in einer vertrauten umgebung aber auch der pflegedienst erstellt standards/regeln und richtet sich dannach denn in regressfällen werden sie zum aussagekräftigsten dokument um nochmal auf die quaität der direkten pflege zu sprechen zu kommen.
standarisierter umgang miteinander steht im knigge,
(direkte pflege im umgang mit krankheitsbildern im lehrbuch) umgangsformen die ich als selbstverständlich ansehe und das ist eine direkte pflege die ich nicht dokumentieren muß.ich frage mich gerade aus welcher motivation du diesen beruf gelernt hast und was du gern erreichen möchtest oder welchen anspruch du hegst.
ich denke auch das hinreichend durch die medien bekannt ist, was in einem heim machbar ist und welche qualitäten häusliche pflege birgt.

wir haben die zeit um eine sterbebegleitung leisten zu können denn
es liegt an jeder pflegekraft selbst. denn der umgang miteinander macht die musik und je besser der organisatorische arbeitsablauf desto besser können auch seelische ausnahmesituationen gemeistert werden.
ich finde das deine meinung etwas zu voreilig ist und innerhalb der postpartalen zeit deines examens entstanden sein mag.ich wünsche dir viel kraft deine mutter zu pflegen und mach das beste daraus.

liebe grüße

alexandra

Triexi
01.10.2003, 12:34
Hallo Leute,

Also mal ganz ehrlich wenn ich einen Angehörigen hätte der gepflegt werden muss dann würde ich ihm erst mal fragen willst du ins Heim oder soll ein Pflegedienst zu dir kommen wenn dann der oder die Angehörige sagen würde ch will zu Hause bleiben dann bleibt der auch zu Hause.

Wenn dann noch die U´mstände und der Wohnraum, Arzt usw. das Ok gibt spricht doch nichts dagegen.

Es gibt heute so viele Pflegedienste und wieso sollte man die nicht in anspruch nehmen.

LG
Triexi

doedl
01.10.2003, 13:44
Sorry Trixie,

das was Du sagst ist jenseits jeglicher Realität.

Nimm Dein eigenes Beispiel- du wohnst in Bayern, Dein betagter Opa in Niedersachsen- willst Du wirklich Deine Koffer packen und zu ihm ziehen, wenn er pflegebedürftig wird???

Pflegedienste funktionieren halt mal nur begrenzt- wenn keine Angehörigen da sind, die mit pflegen, ist schnell Ende der Fahnenstange....

Gruss Doedl

celeste
02.10.2003, 14:30
hm, zuersteinmal möchte ich mich entschuldigen ....
selbstverständlich waren meine Ausführungen nicht an Pflgende gerichtet, sondern eine "Anklage" an die Heimstrukturen.
Ich habe weiterhin vor in der Pflege zu arbeiten und das tue ich gerne und mit Überzeugung.
Mag sein, daß ich in meiner dreijährigen Ausbildung dummerweise in einer Einrichtung war, wo augenscheinlich ein "Luxushotel" (so die Aussage der Heimleitung) geschaffen wurde, aber die Mitarbeiter bis auf's Blut ausgebeutet wurden.
Mit DREI!!!! Pflegekräften im Frühdienst 53 Bewohner versorgen ist nun mal ein Unding!!
Mit wurde wörtlich gesagt: "Für Sterbebegleitung ist keine Zeit" und BW wurden oftmals nur aus dem Bett geholt, wenn Angehörige sich beschwerten!
Wir waren 24 Schüler in der Klasse und davon haben mindestens 15 die gleichen negativen Erfahrungen gemacht.
Ich habe mir dann in meiner Freizeit und in meinem Urlaub andere Einrichtungen angeschaut. Es waren auch gute dabei aber leider auch solche wie mein Ausbildungsheim.
Überall traf ich auf Pflegende, die ihr Bestes gaben! Ich sehe nicht das Problem in den Pflegekräften, sondern an der permanenten Unterbesetzung. Erst als alle Mitarbeiter in meinem Ausbildungsheim eine Überlastungsanzeige geschrieben haben, änderte sich eine Menge!
Doppelte Dienstbesetzung (woher kamen denn bloß die Gelder dafür?)
So wurde ein menschenwürdiges Arbeiten zumindest ermöglicht!
Die ursprüngliche Frage war doch, "wie würdet ihr entscheiden?... und ich habe meine ganz persönliche Meinung dazu gesagt.
Ich habe große Hoffnung für mich ein Heim zu finden, in dem ich gerne Arbeiten werde (jezt arbeite ich in einer Reha-Klinik) um das umsetzen zu können, was ich in meiner Ausbildung mitbekommen habe.....
nämlich mit dem Bewohner und nicht nur für das Heim zu arbeiten.
Lieben Gruß
Celeste

Gerry
02.10.2003, 16:47
Hallo Trixie,

ich würde auf jedenfall der ambulanten Pflege ( wie auch von der Pflegeversicherung gefordert) den Vorrang geben. Es muss aber auf jedenfall gewährleistet sein, das eine gute Pflege gemacht werden kann, d.h. auch in zusammenarbeit mit anderen Institutionen, wie "Essen auf Rädern", evtl. Tagesbetreuung und gabz wichtig die Angehörigen.
Man kann das ganze Thema aber nicht pauschalieren, da man in jedem Fall individuell entscheiden muss, über Pflegestufe, Krankheitsverlauf, etc.

Meine Erfahrungen mit der "totalen Instititution" sind auch grössten Teils negativ, aber ich muss dazu sagen, das die Pflege sich im Wandel befindet und sich mit Sicherheit noch einiges an positiven Entwicklungen tun wird.


Gruss Gerry

Gast
03.10.2003, 00:08
Mal so gesagt: Die Pflegeversicherung und die daraus resultierenden Kosten können wir sowieso nicht meht tragen!
Deshalb sage ich weg mit der Pflegeversicherung und Deutschland hat dann Milliarden Euro wieder zur Verfügung!
Den jeder Alte Mensch hat eine Tochter usw. die er mit seiner Hände Arbeit ernährt und mit viel Liebe gross gezogen hat. Aus diesem Grund haben Sie auch ein recht bei der eigenen Familie gepflegt und gehegt zu werden!
Die arbeitenden Menschen müssen fast Ihr ganzes Geld dem Staat geben!
Sie zahlen sich blöd und Steuern,Pflegeversicherung,Rente usw. und Ihnen selbst bleibt nur noch das Leben von der Hand in den Mund. Und zu allem Übel wird besprochen in Zukunft auch noch die Krankenversicherung und Heilbehandlungskosten selbst zu tragen usw....
Wieviel muss ein Mensch denn verdienen dass er das noch bezahlen kann.
Wieviel Arbeiten müssen 1 Rentner finanzieren? Wieviele Arbeiter sind nötig um 1 Rentner noch zusätzlich zu der Rente auch noch die Pflege und die Heimkosten zu bezalen? Von was aber soll der Arbeiter selbst noch Leben und existieren? Und wie soll unsere Jugend damit klar kommen,dass wir unsere Alten vergolden und die Jugend dan den Finger in den Mund stecken muss! Keine Arbeit, Arbeitslose Eltern,kein Einkommen!Hm??

doedl
03.10.2003, 19:56
Hallo Gast

also ich glaubs fast nicht, was ich da lese....... jeder Mensch hat eine Tochter etc..... ja glaubst Du wirklich, damit ist das Thema Pflege hilfreich abgehandelt????

Professionelle Pflege kostet zuviel- wir zahlen alle viel zu viele Beiträge- also weg mit dem ganzen sozialen System???

Das kann doch wohl nicht Dein Ernst sein............

Die pflegenden Töchter waren vor der Pflegeversicherung die Sozialhilfeempfänger von morgen- so siehts doch aus. Keinerlei Absicherung- weder Rente, noch Arbeitslosenversicherung. Wenn die pflegebedürftigen Senioren verstorben waren, wars für einen Wiedereinstieg in den Job meist viel zu spät. Das soll also das Evangelium sein?

Die Rentner und Pflegebedürftigen- die selbstverständlich Kosten verursachen- sind nicht der Ursprung der momentanen wirtschaftlichen Lage- die ist nur global und mit viel weniger Scheuklappen zu verstehen!!!

Natürlich sind wir als Solidargemeinschaft auch für bedürftige Menschen verantwortlich- also Alte, Behinderte, Arbeitslose. Diese Verantwortung haben wir und das ist auch gut so. Ich selbst bin auch nicht glücklich über die Abzüge auf dem Lohnzettel- doch ist die Lage im Moment nicht so, dass Urlaube in der Karibik 3 x jährlich angesagt sind. Die Tatsachen sprechen eine andere Sprache!

Ich halte es für vermessen, Senioren für die negative wirtschaftliche Entwicklung verantwortlich machen zu wollen. Die Generation, die jetzt pflegebedürftig ist, war eben diese, die nach dem Krieg dieses Land wieder aufgebaut und zu einer wirtschaftlichen Grossmacht gemacht hat. Mal ganz abgesehen von moralischen und ethischen Grundwerten. Wenn heute zuviele Rentner von wenigen Arbeitnehmern ernährt werden müssen, so hat das auch mit einer Konsumhaltung zu tun- weil Kinder nämlich viel, viel Geld und Nerven kosten. Kind haben bedeutet- weniger Konsum, weniger Urlaub, weniger Freizeit. Oder warum glaubst Du, dass die Geburtenrate in der BRD so rückläufig ist?

Sorry, aber wenn ich Dein Posting lese, da geht mir das Messer im Sack auf

Gruss Doedl

Gerry
03.10.2003, 20:29
Hallo doedl,

ich gebe dir vollkommen recht, aber genau das wird den Generationskriegs ausmachen.
Ich wünsche mir das es nicht dazu kommen wird, aber du liest das wir genau auf diesem Weg sind, schade :(

Gruss Gerry

Gast
03.10.2003, 23:40
Weisst du eigentlich was du da schreibst?
Findest du es gut wenn die Familie Ihre Kinder bis fast 25 Jahre ernähren muss?
Wieviel muss Vater und Mutter verdienen um das bezahlen zu können
Wenn Lehrlinge so wenig verdienen dass es nicht mal für`s Bezin reicht!
Von was sollen Sie nur essen und trinken? Ihre Schulbücher bezahlen?
Von was sollen Sie Ihre Kleidung bezahlen? Alles die Eltern, aber was ist wenn die Eltern diese Kosten nicht mehr tragen können?
Von was soll der Mensch die Krankenkasse und Ärzte bezahlen?
Weisst Du nicht wenn ein junger Familienvater mit 2 Kindern in Zukunft nicht mehr zum Arzt gehen kann!
Die jungen Väter verdienen Gerade mal 2.200€, ---------------------
Miete ca. 400€,
Nebenkosten ca. 300€
Lebenmittel usw. ca. 1000
Auto , Benzin, Versicherungen?????
Hast du diese Menschen mal gefragt, wie sie sich fühlen,weisst du nicht dass diese Menschen nicht mehr Glücklich sind! Frag sie mal ob sie noch Freude am Leben haben! Siehe dir auch solsche Lohnabrechnungen an, was der Staat alles abzieht, bleibt nicht viel übrig! Arme Eltern kann ich da nur sagen! Und hast du mal die Gegenseite dir angeschaut?
Die meisten Rentner haben 1000€ Rente! Viele habe ich befragt: So gut wie es mir heute geht ging es mir mein ganzes Leben nicht, ich habe mehr Rente als ich früher Lohn hatte! Aber Rentner brauchen keine Versicherungen mehr,müssen kein Auto haben, keine Kinder ernähren,keine
Krankenkassen zahen!Also jetzt sage du mir das dir das Messer im Sack auf geht! Aber Hallo!!! X(

Jutti
04.10.2003, 01:09
hallo Gast

dazu möchte ich dir nur sagen:
ich bin 41 jahre alt, habe 3 Kinder, bin selber Einzelkind, also wenn es hart auf hart käme, müsste ich wohl aus moralischen Gründen ran, wie du die Moral beschreibst, dazu bin ich angehender AP
Aus meiner Biographie heraus wurde meinem Vater vor bereits 25 Jahren mein Lehrlinggsgehalt als Einkommen angerechnet um den Heimplatz meines Großvaters zu finanzieren, der leider in unserer winzigen 3-Zimmer-Wonhung nicht mitversorgt werden konnte, dazu wog er ohne amputierte Beine über 100 Kilo, als Profi sag ich dazu nur Hurraaa

alles mal beiseite, Gast, ich möchte in der Altenpflege weiterhin arbeiten, weil ich daran glaube, dass jeder Mensch ein Recht auf seine Würde hat, egal, wie groß seine Behinderung/Einschränkung sein mag. Egal, wie sein Einkommen sein mag, denn er hat im Leben wohl auch sein Päckchen getragen und was ich noch wichtiger finde, sollte ich mal an pflegebedürftigen Alterserkrankungen erkranken, bitte, dann sei da jemand, der nicht fragt, und was bekomme ich an Kohle dafür????

....und verdienen tun wir auch nicht grad viel, nur am Rande mal nebenbei und ich habe trotzdem immer noch 3 Kinder...ein Auto, weil ich sonst nicht zum Dienst kommen kann..achja, mehr oder weniger bin ich alleinerziehend, das noch dazu......viel kommt da nicht rein.....ich finde das System auch nicht unbedingt sooo genial......aber wenn ich aus meinem Dienst weggehe, kann ich mir im Spiegel ins Gesicht gucken......
Jutta

celeste
04.10.2003, 13:24
Hallo Gast!
Du schreibst:
Hast du diese Menschen mal gefragt, wie sie sich fühlen,weisst du nicht dass diese Menschen nicht mehr Glücklich sind! Frag sie mal ob sie noch Freude am Leben haben!

Hast Du Dich mal gefragt, warum das so ist?
Ich habe selbst 3 Kinder und eine Pflegetochter (für die ich kein Geld bekomme)
Ich weiß was es heisst, das Geld zusammenzuhalten und ich habe auch verdammt schlechte Zeiten hinter mir.
Aber ist das eine Frage des Glücks und der Zufriedenheit????
Kann ein Mensch nur glücklich sein und Freude am Leben haben, wenn er ein Handy, ein Video oder Markenklamotten sich leisten kann?
Darauf willst Du doch hinaus....oder?
Niemand oder nurganz wenige Menschen müssen bei uns richtige Not leiden!!!! Ausgenommen ältere Menschen, die von ihren konsumsüchtigen
Angehörigen auch noch ausgenutzt werden.
Wir können uns glücklich schätzen in einem Staat zu leben, der für Alte und Mittellose einsteht!
Ich hoffe sehr, daß Du niemals in die Verlegenheit kommst ein Pflegefall zu werden ohne die nötigen Mittel aus eigener Tasche bezahlen zu können.
Denn dann dürftest Du ja keinesfalls noch Freude am Leben haben!
In diesem Sinne
Celeste

johannes
04.10.2003, 15:22
Hallo Gast, Du schreibst:

"Du willst mir doch nicht erzählen, dass die Altenheime usw. aus purer Liebe die Alten pflegen!!"

Du hast Recht! Wenn Du Deine Pflicht tun würdest, wären die meisten Pflegeheime überflüssig. Aber ist es nicht eher so, daß Du daran denkst, wie Du das dickste Stück vom Kuchen abbekommen kannst? Ist Dir der Andere nicht im Grunde egal? Du versagst, nicht die Pflegeheime, die Deine Arbeit übernehmen. Nicht aus Liebe, sondern weil sie getan werden muß!

Mal so gesagt: Die Pflegeversicherung und die daraus resultierenden Kosten können wir sowieso nicht meht tragen!

Wer kann die Kosten nicht mehr tragen, und warum? Die Pflegeversicherung dient dazu, einen Teil der entstehenden Kosten, die sich aus der gewerblichen Pflege ergeben auf die Allgemeinheit zu verteilen. Ebenso dazu demjenigen, der seine Angehörigen zu Hause pflegt, einen kleinen Teil der entgangenen Verdienstmöglichkeiten auszugleichen. Als Anerkennung für eine eigentlich selbstverständliche soziale Leistung.

Wir können bald viele Kosten nicht mehr tragen, das ist richtig. Doch woran liegt das? 1. Zu viele wollen zu viel sofort haben; 2. Wenn etwas verteilt wird, schreien alle: HIER und keiner bedenkt, daß das zu Verteilende von irgendwo her kommen muß. 3. Unsere Ansprüche sind so sehr gestiegen, daß wir weit über unsere Verhältnisse gelebt haben - und das bereits über viele Jahre hinweg! 4. Immer mehr Aufgaben, die wir eigentlich selbst zu tun hätten, haben wir auf den STAAT übertragen - der macht das schon. Daß das Geld kostet, weil Menschen eben nicht aus Liebe, sondern aus Pflichterfüllung unsere ureigensten Aufgaben übernehmen, wollen wir geflissentlich nicht wahr haben. Und die Gründe könnten noch eine Weile fortgesetzt werden.

Den jeder Alte Mensch hat eine Tochter usw. die er mit seiner Hände Arbeit ernährt und mit viel Liebe gross gezogen hat.

Sag, wieviele Kinder hast Du? Es ist hinreichend bekannt, daß es immer weniger Deutsche gibt. Unser Sozialsystem wird von den so verachteten Ausländern getragen, die immer noch die Arbeiten machen, für die wir uns mittlerweile zu schade geworden sind. Die auch noch genügend Kinder haben, um die Zukunft zu gestalten.

Ist es nicht das Argument sehr vieler Deutscher: In eine so schlechte Welt kann man doch keine Kinder mehr setzen! und: Kinder behindern mich in meiner Persönlichkeitsentfaltung, stehen meiner Karriere im Weg, usw.

Die Folgen dieser Kurzsichtigkeit und Dummheit beginnen wir jetzt zu spüren. Unser gesamtes Sozialsystem ist auf dem Generationenvertrag aufgebaut. Gibt es keine nächste und übernächste Generation, muß auch das System zwangsläufig zusammenbrechen. Also gehe hin und zeuge Nachwuchs, dann stimmt wieder alles. Ich glaube aber eher, daß Dich Dein Egoismus davon abhalten wird. Deine Äußerung "Die arbeitenden Menschen müssen fast Ihr ganzes Geld dem Staat geben!"
läßt jedenfalls diesen Schluß zu.

Und wie soll unsere Jugend damit klar kommen,dass wir unsere Alten vergolden und die Jugend dan den Finger in den Mund stecken muss!

Suchst Du nicht auch nach Möglichkeiten, so wenig wie möglich von Deinem Einkommen für andere auszugeben (Steuern, Versicherungen, usw.)? Siehst du. Das versucht wohl jeder. Aber die Übernahme der Aufgaben, die mit diesen Geldern finanziert werden sollen, verweigerst Du. Ist auch ne Logik. Sind es nicht die Arbeiter, die durch immer höhere Lohnforderungen die Produkte immer teuerer, also unbezahlbarer machen? Dafür wird sogar gestreikt, was für ein Schwachsinn!

Klüger würden die Menschen handeln, wenn sie schon streiken wollen, weil's so interessant ist, wenn sie jedes Produkt, das teurer wird, im Regal stehen lassen, bis der Preis wieder unten ist! Aber so viel Intelligenz sucht man vergebens. Es will eben jeder immer mehr - ohne Rücksicht auf die Folgen.

Eine Umkehr im Denken könnte auch eine Wende in der Gesellschaft bringen. Aber bis dahin ist der Leidensdruck noch lange nicht groß genug.

Dies sind nur ein paar Gedanken zu Deinen Ausführungen.

Christine
04.10.2003, 16:33
Hallo Leute,
war lange nicht mehr auf dieser Seite, aber wenn ich die Zeilen lese, die da stehen, dann geht mir einfach die Hutschnur hoch. Ich musste einfach mal meinen Senf dazugeben. Ich bin mit Leib und Seele AP, ich mache das gern, weil ich darin einen Sinn sehe, mein Leben zu gestalten. Ich kann nach Hause gehen und sagen, ich habe meinen sozialen Beitrag für die Gesellschaft geleistet, selbst wenn ich dafür bezahlt werde. nicht nur ich, sondern wir alle übernehmen Aufgaben, die niemand mehr leisten kann, will oder möchte. Wir übernehmen die Verantwortung für einen Teil einer Generation die meines Erachtens keine Lobby hat. Wir übernehmen den kompletten Alltag eines pflegebedürftigen Menschen. Wir organisieren den Ablauf der Betreuung, Versorgung und Pflege dieser Menschen. Ich weiß selber, dass es schwarze Schafe gibt, aber ich habe mittlerweile viele Menschen kennengelernt, die nicht resigniert haben, die ihren Beruf gern machen. Euch allen spreche ich ein großes Lob für euer Engagement aus. Der Beruf ist hart und hat auch zum Teil was mit Berufung zu tun. Doch alte Menschen zum Sündenbock für ein marodes Sozialsystem zu machen, finde ich sehr hart. Sie haben schließlich für den Aufbau und den Luxus gesorgt, den wir heute haben, also ist es unsere verdammte Verpflichtung für sie zu sorgen. Dir Johannes gebe ich auch Recht, ich kann nur sagen, dass ich deine Aussagen komplett unterstreiche. Es ist wichtig, dass es professionelle Pflege gibt, weil sich die komplette Familienstruktur geändert hat und sich noch in Zukunft weiterhin rapide ändern wird.
Also liebe Kollegen von nah und fern, bitte weiterhin optimistisch bleiben und das Beste versuchen, zu erreichen.
Abgesehen davon wollte ich nur mal anmerken, dass man nicht immer dem Betroffenen die Entscheidung überlassen kann, ob er/ sie in ein Heim geht oder nicht, denn sollte es der Fall sein, dass sich jemand selber gefährdet, dann halte ich eine Betreuung zu Hause für unmöglich. Ich beziehe das jetzt in erster Linie auf Demenzen jeglicher Art. Wenn eine Betreuung rund um die Uhr gewährleistet ist, ist es zu Hause natürlich besser, aber ich könnte nicht garantieren, ob ich es mir leisten könnte, meine Eltern zu pflegen, weil ich meinen Job brauche. Denn wie sollte ich sonst all die schon aufgezählten Rechnungen begleichen?
In diesem Sinne wünsche ich euch allen die Kraft und die Motivation weiterzumachen.
Gruß
Christine

doedl
04.10.2003, 17:38
Hi Christine

geb Dir voll recht......... es ist ein Superberuf und ich könnte mir auch nichts anderes vorstellen.

Unsere Senioren, die heut pflegebedürftig sind, können mit Sicherkeit nichts dafür, dass unsere Wirtschaft hinkt- im Gegenteil; sie haben viel für den Aufbau und Erhalt des Systems getan.

Die Enkelgeneration ist eher die, die mir Kopfzerbrechen macht- aufgewachsen in Luxus und nicht fähig, mit Einschränkungen umzugehen.
Genau das ist aber angesagt zur Zeit.

Johannes, geb Dir auch voll recht- Du bist nicht die Enkelgeneration, sondern die, die noch gerackert hat und voller Idealismus und Motivation ist. Dein Schärflein für die Nachkommenschaft hast ja auch voll abgleistet.

Es ist immer einfach, andere für das Misslingen von Politik und Gesellschaft verantwortlich zu machen- mal sinds die Ossis, mal die Ausländer, mal die Alten etc etc etc. Ich hab schon gute Zeiten erlebt, aber auch miserable- beides ist ok, beides ist sinnvoll. Ohne die miesen Zeiten kannst die guten nicht schätzen, Einschränkungen haben noch keinem Menschen geschadet. Was das Posting über Kinder und deren armen Eltern angeht- ich hab selbst zweie, die auch einen Haufen Geld gekostet haben..... bin ich deshalb arm??? Glaub eher, ich bin reich- vielleicht nicht an Geld, aber an Erfahrung, an Liebe, an wirklich wichtigen Dingen!!!

Die Rechnung von Gast geht auch nicht auf- Väter mit zwei Kindern zahlen am wenigsten Lohnsteuer von allen Arbeitnehmern, kriegen Kindergeld, Erziehungsgeld...das sollte ja auch irgendwo auftauchen bei der Berechnung der Lebenshaltungskosten.............

Was die Kinder angeht, die bis 25 jahre zuhause wohnen- ja wenn alle erst mit 7 Jahren eingeschult werden, dann dauerts halt seine Zeit, ne?? Bleiben noch Ehrenrunden in der Realschule oder Gymnasium, dann sind wir schnell bei 25 Jahren. Ist eben auch eine Erziehungsfrage, wie verantwortungsbewusst man seine Kinder heranwachsen lässt. Meine beiden Söhne haben eine Ausbildung gemacht und beide mussten daheim was "abgeben"- nicht um mich zu bereichern, das Geld wurde für sie gespart- was sie aber nicht wussten, sondern um den Umgang mit Einkommen und Ausgaben zu üben. Tun wir als Eltern doch nicht so, als wär für die Kinder das Paradies auf Erden......... die Bauchlandung ist hinterher um so härter.

Was unsere Senioren angeht- die haben ihren Teil beigetragen- kaum eine Generation hat so das Sparen gelernt, als die heute 80 Jährigen; die kannten noch wirkliche Entbehrungen, wie Hunger, Kälte usw. Heut wird doch schon geschrien, wenn Handy, Premiere, Internet, TDLS Anschluss nicht mehr drinne sind........... also unheimlich lebensnotwendige Dinge !

Gruss

Doedl

Triexi
05.10.2003, 12:35
Hallo Doedl,

Ich geb dir auch recht die 80 Jährigen oder 70 Jährigen haben früher sehr viel gelieten. Diese Leute haben doch aufgebaut usw. da können wir doch denn Hut vor ziehen.

Ich muss sagen das ich wie du sagtest mit 7 Eingeschul worden bin usw. aber ehrlich gesagt hab ich noch nichts viel gebracht das ich sagen kann ich hab auch was gemacht.

Die Jungen leute heut zu Tage machen sich doch auch keinen Kopf mehr was noch alles Passieren kann sei es der Krieg oder an anderen dingen.

Ich finde das die Jugentlichen von heute garnnicht wissen was armut ist und sollten mal im Heim gehen und sich diese Geschichten von denn Bewohnern anhören, ich glaube da würden sie mit denn Ohren schlackern.

Ich hab einen in der Familie der ist 35 Jahre alt und meinte zu seiner Kindheit war das Leben schon arm da musste ich nur lachen und hab ihm gesagt, nur weil du mit 5 Geschwistern dir alles teilen mußtest war das Leben doch nicht hart.

Also manche meinen das zu ihrer Zeit das Leben hart war aber da hätte ich eine Idee, einfach eine Zeitmaschiene bauen dann mal sehen wie sie im Krieg klar kommen würden.

LG

Triexi

Jutti
05.10.2003, 13:07
Hallo Triexi

Dazu möchte ich dir einen Beitrag meiner Tochter einfügen. Ich glaube sehr wohl, das sich einige Jugendliche Gedanken machen. Nur ist es bei ihnen so, wie bei den Erwachsenen, der Eine denkt mit und der Andere eben nicht, man kann auch sie nicht über einen Kamm scheren. Sie hängen genauso in der "Konsumschere" wie es ihnen ggf vorgelebt wird, sie entwickeln Bedürfnisse in die verschiedenen Richtungen, unterliegen Gruppenzwängen an Schulen und vieles mehr........

So sehe ich Senioren von Caroline Becker

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Wer kennt das Bild nicht? Eine ältere Frau, die ihren Enkeln entzückt in die Wange kneift und ihnen Süßigkeiten und anderes schenkt - das ist das weltweit gesehene Bild eines alten Menschen. Aber muss das unbedingt so sein?



Ich, in meiner Erfahrung als Vierzehnjährige, sehe alte Menschen anders: sie können vor allem verschieden sein. So kenne ich zum Beispiel einige alte Menschen, die sich benehmen wie Teenager, immer zu Scherzen aufgelegt. Dann gibt es wiederum andere, die streng sind und strikte Meinungen über Dinge haben, die sie einfach nicht ändern wollen. >Alt< ist daher ein dehnbarer Begriff und ich finde, dass man erst >alt< ist, wenn man aufhört, dazu zu lernen. Denn, mal ehrlich, fühlen Sie sich wirklich alt, wenn sie mit ihren Freunden zusammen grillen und lachen?



Ich persönlich finde es absolut nervenaufreibend, wenn Erwachsene bei jedem bisschen anfangen mit "Wir hatten es damals viel schwerer" oder "Sei nicht so frech" und ergreife jedes mal die Flucht, wenn meine Oma anfängt mit "In der Nachkriegszeit...". Es ist wahr, die Erwachsenen von heute hatten es in ihrer Jugend nicht leicht, das weiß die heutige Jugend, aber wir haben es doch auch nicht leichter: Drogen, Jugendkriminalität, Gruppenzwang, Gewalt an Schulen, Alkoholkonsum, Verbrechen die an Kindern begangen werden. Ich habe Glück, dass meine Mutter mir sowas nicht vorträgt (im Gegensatz zu meinem Vater!!), denn ich glaube, dass sie selbst gut weiß, wie schrecklich das ist.



Autor: Caroline Becker, 14 Jahre alt
(nachzulesen auf:http://gewalt-in-pflegeberufen.de/modules.php?name=News&file=categories&op=newindex&catid=5 )

Mittlerweile ist Caroline 15,5 Jahre alt und macht sich sehr wohl Gedanken darüber, was früher war und heute ist und was wohl sein wird, wenn sie erwachsen sein wird. Genauso andersherum macht sich zum Beispiel mein älterer Sohn keine großen Gedanken darum, was beweist, auch die Jugendlichen sind Individuen, die ihre eigene Art zu leben haben.

liebe Grüße von Jutti

Christine
05.10.2003, 13:59
Hi ihr Lieben,
ich glaube, ich muss noch einmal was dazu sagen, denn ich finde es ebenfalls nicht richtig alle jungen Leute über einen Kamm zu scheren, ich bin 25 Jahre alt und ich habe mir schon sehr früh Gedanken gemacht, was Politik und Wirtschaft angeht oder aber auch die Entwicklung in der Gesellschaft. Ich komme auch aus einer großen Familie. Wir waren nicht arm, aber teilen mussten wir auch. Ich habe keine Kinder aber ich bin bereits sechs Mal Tante und meine Nichte ist 10, sie ist nicht auf den Kopf gefallen und stellt manchmal Fragen, da schlackern MIR die Ohren. Also muss ich doedl Recht geben. Es ist alles eine Frage der Erziehung und welche Werte wir unseren Kindern mitgeben. Es liegt an uns aus der kommenden Generation wertvolle sozial denkende Menschen zu machen. Wir geben diese moralischen und ethischen Werte weiter, weil wir sie vorleben. Wenn uns Konsum wichtig ist, dann ist es unseren Kindern auch wichtig. Allerdings wenn Menschenwürde, Respekt und Höflichkeit für uns wichtig ist, geben wir das auch weiter. Juttas Tochter ist doch der Beweis dafür, dass es auch Teenies gibt, die sich Gedanken machen.
Also bitte nicht immer so pauschalisieren. Menschen sind nicht alle gleich, das macht das Leben doch aus, die Indivualität, das verlangt man von uns als Pflegekräfte gegenüber den alten Leuten doch auch. Warum muss man immer in Schubladen denken?
Schönen Sonntag noch
liebe Grüße
Christine

Triexi
05.10.2003, 14:58
Hallo Christine,

Ich schäre ja nicht alle Jugendliche über einen Kam, nein ganz im gegenteil ich meinte es mal bezüglich auf einen meiner Familie.

Manche Jugentliche sind nun mal so das sie sagen wir haben es heute schlechter zumal ich auch seh wie sie um einen Ausbildungsplatz kämpfen oder Drogen nehmen.

Manche jugentlichen denken auch garnicht mehr nach was die alteren alles getahn haben.

Aber nun das ist meine Meinung.

LG

Triexi

doedl
05.10.2003, 17:45
Hallo Christine,

Du hast ganz recht- die Schwarz- Weiss- Malerei hat keinen Platz im Leben, weil sie zu einfach ist. Menschen sind nicht einfach, die Gesellschaft schon garnicht- Politik und Wirtschaft noch weniger.

Caroline hat trotz ihrer Jugend (oder gerade deshalb??) den Nagel auf den Kopf getroffen- Menschen werden dann alt, wenn sie aufhören zu lernen. Hinter die Kulissen schauen zu wollen, zu verstehen, zu denken, auch vorgefasste Meinungen über Bord werfen zu können, das macht einen junggebliebenen Menschen aus- und es ist das absolute Gegenteil von Schwarz-Weiss; weg von dieser Pauschalisierung

alte Menschen sind alle reich, junge Familien alle arm, Jugendliche haben kein Hirn und wollen nur Markenklamotten, Polen klauen und was es sonst noch an dummen Vorurteilen gibt.

Meine älteste Freundin ist 86 Jahre alt; mein jüngster Freund 23...... sollte es nicht möglich sein, egal welcher Altersstufe jemand ist, ihn als Individuum zu sehen, ohne den Aufkleber- Senior- Jugendlicher??

Zugegeben- es macht es viel schwieriger die Menschen zu beurteilen; weils dann keine Schubladen mehr gibt, die ich aufmache und in die ich jemand reinstopfen kann. Du klingst nicht danach, als ob Du es Dir einfach machst mit Deinen Beurteilungen- was ich sehr sehr wertvoll finde. Dummschwätzer gibts nämlich grad genug auf dieser Welt.

Lieben Gruss

Doedl

www.temporaire.info

Christine
05.10.2003, 18:19
hi doedl,
das tue ich auch nicht, denn das Leben ist nicht immer nur schwarz und weiß, es gibt auch viele Grautöne, bin übrigens mit 20 ausgezogen, Liegt vielleicht auch daran, weil man in unserem Beruf viele Menschen trifft, die nicht in Schubladen passen, denn man trifft alle Schichten, alle Altersklassen und die Vielfalt in der ganzen Palette. Ich denke, dass Menschenkenntnis von Vorteil ist, denn dann kommt man am besten klar im Leben. Doch wie gesagt, natürlich gibt es von allem etwas und entweder man akzeptiert das so, oder man versucht gegen Windmühlen anzurennen. Ich möchte ja auch, dass mich jeder so akzeptiert wie ich bin und ich passe in keiner dieser Schubladen grins. Also liebe Leute seid flexibel aber durchsetzungskräftig, höflich und kulant, aber immer nur im Sinne des Bewohners, so weit es das Haus zulässt, muss man auch noch sagen, denn die Grenzen können manchmal verdammt eng sein.
viele Grüße
Christine

olafohl
05.10.2003, 22:51
Hallo
ich habe dieses Thema leider erst jetzt mitbekommen, von daher sorry wenn ich hier einiges wiederholen sollte, was andere schon gesagt haben... wollte aber erst mal alles sacken lassen...
Wenn ich das richtig sehe geht es hier inzwischen um mehrere Themen :

Aber Erst einmal sehe ich es auch so das unser Gesundheits- und Sozialwesen ziemlich marode ist und es nur noch eine Frage der Zeit ist bis dieses System kollabiert. Allerdings lieber Gast glaube ich nicht das der Aufruf zum Sozialdarwinismus hier auch nur im geringsten einen Lösungsansatz bietet ! Dein Lösungsansatz Die Pflegeversicherung, die Alten sind Schuld ist einfach, zu einfach...
Der Vorschlag die Angehörigen sollten sich zukünftig wieder selbst um ihre Alten kümmern, dann könnten wir die Pflegeversicherung abschaffen, ist mit Verlaub nicht sonderlich durchdacht. Denn wenn sie dieses täten könnten sie nicht mehr arbeiten gehen, nur noch weniger arbeiten ergo weniger verdienen ergo sie würden Sozialhilfeempfänger werden oder eben der Armut zum Opfer fallen, da ich mir nicht ganz sicher bin ob du nicht beabsichtigst das gesamte Sozialwesen zu eliminieren. Auch meine ich das Pflege durchaus eine gewisse Professionalität benötigt, oder glaubst du unseren Berufsstand gibst es ohne besonderen Grund ? Und warum sprichst du nur von Töchtern, was ist mit denen die „nur“ Söhne haben ?
Meiner Meinung nach mischt du Äpfel mit Birnen, und suchst dir das schwächste Glied in der Kette , was in diesem Fall die Alten sind !
Einfach mal ein paar Fakten / Fragen :

Massenarbeitslosigkeit :
Es ist Fakt das immer weniger Arbeiter für immer mehr Arbeit benötigt werden. Das nennt sich Fortschritt, wo vor 100 Jahren noch 50 Arbeiter benötigt wurden braucht man heute noch 1 und der wartet und inspiziert häufig nur noch. Dieser Trend schreitet voran.

Familienpolitik und Altenpolitik sind aufs engste miteinander verknüpft, beide würde ich als „feindlich" definieren, beide haben keine wirkliche Lobby... Kinder sind in diesem Staat letztendlich unerwünscht, sie produzieren noch nichts und alte sind lästig, sie produzieren nichts mehr.... Dies ist meiner Meinung nach eines der größten Probleme und das löst du nicht dadurch das du die Pflegeversicherung abschaffst....

Dieses System ist mehr oder weniger funktionalisiert, ich meine Gesundheit, Leben, Menschenwürde kann und darf nicht finanziellen Gesichtspunkten unterliegen... dieser Trend besteht sowieso schon, Gesundheit und menschenwürdiges Dasein kann sich bald nur noch der Leisten der Geld hat, was macht dich so sicher das du zu dieser Minderheit gehören wird ? Sozialdarwinismus ist INAKZEPTABEL !

Ende hier erst einmal und lass die Gedanken sacken und melde mich dann evtl. später noch mal zu Wort, nur noch zum Abschluss Entwicklung sollte immer voranschreiten niemals zurück, dein Ansatz ist ein zurückschreiten, ein zurück ins Mittelalter....

Themen die ich sehe und leider nu nicht mehr in angriff nehmen kann :
(a)
Die Pflegeversicherung, die durch sie entstehenden Kosten, sind nicht mehr zu tragen deswegen sollen die Angehörigen (Töchter) die Pflege wieder übernehmen... und weg mit der Pflegeversicherung....
(B)
die arbeitende Bevölkerung hat nichts mehr zum Leben weil sie die teuren Sozialleistungen erbringen muss...
Zitat: Wie viel Arbeiter müssen 1 Rentner finanzieren? Wie viele Arbeiter sind nötig um 1 Rentner noch zusätzlich zu der Rente auch noch die Pflege und die Heimkosten zu bezahlen?
(C)
Wir vergolden unsere Alten und die Jugend hat keine Arbeit, kein Einkommen!
(D)
Von was aber soll der Arbeiter selbst noch Leben und existieren??
(E)
Hast du diese Menschen mal gefragt, wie sie sich fühlen, weisst du nicht dass diese Menschen nicht mehr Glücklich sind! Frag sie mal ob sie noch Freude am Leben haben! Siehe dir auch solche Lohnabrechnungen an, was der Staat alles abzieht, bleibt nicht viel übrig! Arme Eltern kann ich da nur sagen! Und hast du mal die Gegenseite dir angeschaut?
(F)
Die meisten Rentner haben 1000€ Rente! Viele habe ich befragt: So gut wie es mir heute geht ging es mir mein ganzes Leben nicht, ich habe mehr Rente als ich früher Lohn hatte!
(G)
Die Jugend von Heute denkt nicht mehr, weiß nicht was Armut ist,
Zitat: Die Jungen leute heut zu Tage machen sich doch auch keinen Kopf mehr was noch alles Passieren kann sei es der Krieg oder an anderen dingen. Ich finde das die Jugentlichen von heute garnnicht wissen was armut ist und sollten mal im Heim gehen und sich diese Geschichten von denn Bewohnern anhören, ich glaube da würden sie mit denn Ohren schlackern. Also manche meinen das zu ihrer Zeit das Leben hart war aber da hätte ich eine Idee, einfach eine Zeitmaschiene bauen dann mal sehen wie sie im Krieg klar kommen würden.
(H)
Manche jugentlichen denken auch garnicht mehr nach was die alteren alles getahn haben.

gast
07.10.2003, 16:56
:godAlso: Heute steht doch schon wieder eine Abzocke Nachricht von CDU Merkel drin.Auf der letzten Seite.Jeder soll jetzt pauschal weit über 200€
in die Krankenkasse bezahlen! Der Zahnarzt muß komplett selbst bezalht werden usw.
Habe ungefähr 100 junge Leute zu diesen Themen befragt!

1. Beispiel: Ehepaar mit 2 Kindern Bruttoeinkommen 2.2000
-Miete+Nebenkosten 500€
- Gas +Strom 180€
- Mühlgebühren 15€
- Pampers 60€
Autoversicherung+Steuer+Benzin -- 300€
-Haftpflicht und Rechtschutz
Wieviel bleibt wohl über für essen und Trinken?????????
Sage mir von was diese Menschen leben sollten!
Sage mir von was dieser Vater die Krankenkassen,die Renten,den Kindergarten,die Kleidung usw.bezahelen soll??
Es ist sicher keiner Schuld dass die Rentner im Krieg waren! Deshalb müssen wir nicht unnötige Kosten fabrizieren!
Zu dem Kinderwunsch bleibt zu sagen siehe das Beispiel oben; ausserdem
setzen wir ja nicht die Kinder in die Welt um Sie dann von wildfremden Menschen erziehen zu lassen! Warum verlangt man denn überhaupt dass unsere jungen Mütter arbeiten sollen? Kinder gehören zu den Eltern und deren Liebe und Fürsorge! Ja und diese kann ja wohl nur statt finden wenn Mama nicht arbeitet und Zeit für Ihre Familie hat. :yo :hehe
So und mit den Alten Menschen sehe ich das genauso, und ausserdem wollen unsere Alten nicht ins Altersheim, sondern wollen bei Ihren Kindern alt werden und sterben! Und bitte schön das sind wir unseren Alten ganz einfach schuldig. Wir können das nicht dem Staat übertragen, das ist unsere Sache! Diese Menschen hatten sich doch wohl auch eingeschränkt um ihre eigenen Kinder zu erziehen, blieb Mutter zu Hause und Vater verdiente das Geld! Und da müssen wir wieder hin! Jeder der Kinder haben will muss das Recht diese auch selbst zu erziehen! Ausserdem wieviel Milionen Arbeitslose gibt es denn? Also brauchen wir nicht noch Arbeitslose Mütter, denn die sind nicht arbeitslos mit Kindern und Haushalt! Basta!
Zu deiner professionellen Pflege! Also stellst du denn wirklich alle Frauen die selbst Kinder gross gezogen haben als doof hin? Meiner Meinung nach machen die das richtig profesionell, und dazu kommt dass es die Eigenen sind, man kennt die Launen und die Schwächen, man weiss besser als jeder anderer was Mutter oder Vater jetzt brauchen. :wave
Ja meine Lieben sicher gibt es Menschen die niemanden haben, aber das dürften ja nicht so viele sein! Denn immerhin werden 80% zu Hause gepflegt! Du siehst ich bin da nicht Alleine!! :yo

andrea
07.10.2003, 18:19
hallo Gast,
du schreibst dass die alten Menschen alle zu Hause gepflegt werden müssen und wollen. Es gibt aber Menschen die das einfach nicht können, ob aus Geldmangel Zeitmangel oder Ethikgefühl. Soll man diese Menschen dann zu ihrem Glück zwingen???? Ich möchte mir gar nicht vorstellen wie das für beide Parteien werden würde. Früher war das selbstverständlich so, aber da wuchsen auch ganze Generationen miteinander auf. Meine Oma war auch im Altersheim , da weder meine Mutter noch meine Tanten sich imstande sahen Oma zu pflegen. (Waren alles reine Stadtmenschen und nie so in die Familie eingebettet) Heute wohnen, wenn es hoch kommt noch Kinder bei ihren Eltern die dann auch oft von ihnen gepflegt werden. Wie aber schon erwähnt ,kann einer oder zwei die Pflege von zB Dementen gar nicht aushalten denn da heißt es nicht einfach nur pflegen. Man muß Tag und Nacht aufpassen denn es kann immer was passieren. Mit deinen Kindererziehungszeiten gebe ich dir recht, Müttern sollte die Möglichkeit geboten werden ihre Kinder selbst zu erziehen. Viele Mütter können und wollen das aber nicht, sie möchten arbeiten und sind deshalb sicher keine schlechteren Mütter als die zu Hause gebliebenen.Ich habe vier Kinder der älteste ist mittlerweile schon zwanzig. Als die jüngsten gerade 11/2 Jahre alt waren und der mittlere 31/2 war mußte ich einfach arbeiten gehen, nicht nur weil das Geld nicht reichte sondern auch für mich ich wollte was anderes sehen als den ganzen Tag Haushalt und Kinder. Dadurch war ich viel ausgeglichener was der Familie im Endeffekt zugute kam. Deshalb solltest du nicht alle über einen Kamm scheren. Was du dir vorstellst passt lange nicht auf jeden. Ich glaube es gibt anderes wo man sparen kann warum bei den alten Menschen noch mehr einsparen???? Im Alter hat man so viel auch nicht und selbst wenn, was haben wir denn mit den Kindern an Vergünstigungen??? Das erste Jahr bekam ich pro Kind 600 DM, (heute gibt es glaub ich länger was)war zwar toll aber Luxus denn da ich alle ein halbes Jahr stillte war nicht so viel mehr an Ausgaben in dieser Zeit. Dann das Kindergeld ist auch nicht zu verachten oder?????? Wir alle leben knapper, aber ich glaube wenn wir einiges an Luxus wie auch oben schon beschrieben weglassen würden, hätten wir ne Menge Geld mehr zur Verfügung. Ich glaube deine Gedanken sind etwas einseitig du solltest mal ein paar Pflegeheime besuchen oder alte Menschen die zu Hause leben müssen weil die Kinder Angst haben dass sie die gute Rente des Menschen verlieren. Nicht alle alten Menschen sind zu Hause glücklich ich habe während meiner Praxiseinsätze alte Menschen erlebt die nicht einmal genug zu essen hatten weil der Rest der Rente von den Kindern die ja Vormund waren gebraucht wurde und die Alte einfach übersehen wurde. Das ist sicher kein Einzelfall alte Menschen werden in ihren Familien geschlagen ...............mißhandelt...........und da ist die Pflege noch freiwillig. Wie würde das werden wenn Menschen zur Pflege ihrer Eltern gezwungen würden. ?(

Christine
08.10.2003, 10:34
HI ihr Lieben,
@gast mal eine dumme Zwischenfrage wer ist man? Man= die Frauen man= die Gesellschaft? man = die Männer? oder wer? Wer soll das denn sein? Ich finde du argumentierst einseitig, unlogisch und völlig weltfremd, aber das ist nur meine Meinung. Wenn du dir wirklich Gedanken machen würdest, dann kämst du zu völlig anderen Schlußfolgerungen. Plus was mir dazu noch einfällt. Schon richtig, wir können auch nichts dafür dass die Alten im Krieg waren, aber HEUTE können die Alten nichts dafür, dass sie alt sind.
Plus ist es erwiesen, dass Kinder von arbeitenden Frauen nicht vernachlässigt werden und trotzdem gute Chancen haben, wertvolle selbstbewusste Menschen zu werden. Plus warum müssen die Frauen zu Hause bleiben? Plus warum bleiben die Männer nicht zu Hause? Ganz einfach, weil man es sich heute einfach nicht mehr leisten kann, wenn man nur ein Gehalt zur Verfügung hat. Wo lebst du denn bitte? Bist du sicher dass du dich nicht im Jahrhundert vertan hast? Zur Erínnerung heute ist der achte Oktober 2003.
Liebe Grüße an alle
Christine

Toni
08.10.2003, 20:54
Siehst du, wie einseitig Du die Familie pausachlierst! Sicher ist doch dass
es weit hin bekannt ist, dass die meisten Alten-und Pflegeheime nur am Geld und Vermögen der alten Menschen intressiert sind! Darüber gab es schon etliche Berichte in allen Medien!
Und da meint ein Ap ler, er will seinen Beruf nicht verlieren, wie alt ist denn der eifrige Schreiber, der so schlecht über unsere Jugend spricht?
Ich habe mir viele Altersheime angesehen, ich schreibe hier lieber nicht, welsches grausame Leben mir hier begegnet ist!
:god Vielleicht "1", da besuchte ich ein Altersheim um die Kleider meiner verstorbenen hier abzugeben. Ich kam in ein sehr dunkles Zimmer, 12qm, 2 Betten standen darin, eines stand an der Wand und vor dem Bett im Rollstuhl sass eine Frau "die",die Wand anstarte. Das andere Bett stand vor dem Fenster, am Fussende stand ebenfalls ein Rollstuhl mit einer alten Dame die zur Tür starte. Liebevoll begrüsste ich die Damen und zeigt Ihnen die mit gebrachten Kleider. Die Dame am Fenster weinte und sagte "die ziehen uns einfach irgend was an . Meine ganzen Kleider sind verschwunden und ich muss in diesem hässlichen Hängerkleid, das mir 4 Nr. zu gross ist und mir nicht mal gehört herumlaufen! Die andere Dame beklagte sich ach wär ich doch nur tot, warum muss ich mit dieser Person hier leben bis der Tod endlich mich endlich erlöst! Seit Monaten war ich schon nicht mehr draussen an der frischen Luft! Das essen wird uns meistens im Zimmer auf den Nachtisch gestellt, weil es so umständlich ist mit dem Rollstuhl in den Speisesaal zu fahren! Weder Radio noch Fernseher haben wir!Wir sind hier lebendig begraben! Hm, und dafür zahlt der Vater Staat 3.000-,+Plege 2,800-,+Krankenkasse+Arztkosten+ die Rente!Aber unsere Kassen sind leer! Deshalb appeliere ich an alle Töchter und Schwiegertöchter dies nicht zu zu lassen. Und wer den dummen Spruch hier abgiebt daß ein Demenzkranker auch ohne seine Zustimmung einfach ins Heim muss, weil ein Ap-.ler mal wieder denkt er habe die Weissheit mit den Löffeln gefressen! Ach, ja die dummen Töchter und Schwiegertöchter und deren Kinder, die alle nur Faulenzer und Schmarotzer sind! Ja, und die doofen Jungen Leute von heute scheuen eh vor jeder Arbeit, und sind dumm wie Bohnenstroh. Armen! Mit dieser Geisteshaltung die du da vertrittst, gehörst eigentlich Du in eine Einrichtung aber nie mal die Alten!Liest Ihr hier denn keiner Zeitung? Steht doch eigentlich alles drin! Pro + Kontra. Da kann man nur den Kopf schütteln, soviel Dummheit, ist nicht mehr auszu halten! Da schämt man sich ja glatt ein Deutscher zu sein! :wink

andrea
09.10.2003, 16:29
Und wer den dummen Spruch hier abgiebt daß ein Demenzkranker auch ohne seine Zustimmung einfach ins Heim muss, weil ein Ap-.ler mal wieder denkt er habe die Weissheit mit den Löffeln gefressen! Ach, ja die dummen Töchter und Schwiegertöchter und deren Kinder, die alle nur Faulenzer und Schmarotzer sind! Ja, und die doofen Jungen Leute von heute scheuen eh vor jeder Arbeit, und sind dumm wie Bohnenstroh. Armen! Mit dieser Geisteshaltung die du da vertrittst, gehörst eigentlich Du in eine Einrichtung aber nie mal die Alten!Liest Ihr hier denn keiner Zeitung? Steht doch eigentlich alles drin! Pro + Kontra. Da kann man nur den Kopf schütteln, soviel Dummheit, ist nicht mehr auszu halten! Da schämt man sich ja glatt ein Deutscher zu sein!
@ Toni
......denke mal ich war gemeint, ich sagte nicht dass jeder Demenzkranker ins Heim muß, die Pflege ist je nach Außmaß der Erkrankung oft sehr aufwendig und nervenaufreibend, wenn Tochter und Schwiegersohn einen solchen Menschen pflegen müssen können sie selbst daran erkranken............führt zu weiteren Kosten!!!!!
Wenn jemand es ablehnt seine Eltern zu pflegen heißt das nicht er ist faul dumm oder oder........................ es steckt oft viel mehr dahinter (dachte aber man könnte sich das selbst denken. Man versucht immer erst da zu sparen wo die Menschen sich am wenigsten wehren können, Familie (Großfamilien) Alleinerziehende, Kranke und Alte!!! Und bei den Alten scheint es wohl am einfachsten. Ich finde es eben einfach anmaßend zu behaupten die Kinder haben die Eltern zu versorgen weil die es so wollen basta. Es gibt viele gute Gründe für Eltern und Kinder den Heimplatz vorzuziehen. (Hierüber wird auch genug berichtet)............und ich habe die Weisheit nicht mit dem Löffel gefressen sondern fresse immer noch :lol

Sasa
11.10.2003, 21:50
Hallo Trixie,

ganz im ernst...ich hab' als Teenie auch nicht darüber nachgedacht, was die "Alten" getan haben. Ich habe sie weder schlecht noch schön geredet...sie waren mir einfach egal!!
Mein Einstieg in die Pflege ist ziemlich kurios...ich hatte einfach keine Lust mehr zur Schule zu gehen und hielt es für wichtiger Geld zu verdienen...so hab ich die 11. Klasse abgebrochen und ein FSJ in der Altenpflege begonnen...da habe ich mich zunächst mal vor den alten Menschen geekelt!! Mein Bezug zur Pflege und zum alten Menschen hat sich erst durch das arbeiten mit ihnen entwickelt...jetzt kann ich mir nichts anderes mehr vorstellen als in der Pflege und aktiv am Menschen zu arbeiten. Ich verurteile aber auch nicht die, die einfach eine andere Meinung dazu haben...schon gar nicht, wenn sie noch jugendlich sind.
Lieben Gruß
Sanni

Atze
12.10.2003, 10:18
Hi,
jeder von uns, der in der Pflege beschäftigt ist, kennt dieses Problem Heim
oder nicht Heim.Klar will jeder für seine Angehörigen das beste,aber nicht
jede Tochte o. Sohn kann die eigne Mutter oder Vater zu hause pflegen.
Die Gründe sind manigfach (beide müßen arbeiten,alleine,Raumnot etc.).
Gute Einrichtungen die nicht nur Gewinnmaximierung im Auge haben sind
nun mal selten, das ist die Realität mit der wir uns auseinandersetzen müßen.Auch eine dünne Personaldecke rechtpfertigt eine schlechte Pflege nicht!Aber auch Angehörige die, die Pflegekasse als willkommende Zusatz-
einnahme fürs Familienbudet betrachten und die Altenpflegebedürftigen
wegschließen und mieß versorgen, sind uns ja bekannt.
Also denke ich jeder sollte für sich rechtzeitig und im guten Zustand an die
Zeit, die für jeden von uns mal kommt, denken.Immer wenn andere für einem selbst eine Entscheidung treffen müßen,ist es schlecht.
Gruß
Atze :yo

Triexi
12.10.2003, 11:05
Hallo Leute,

Nach denn ganzen Diskosionen schliese ich dieses Thema jetzt, jeder von euch hat sein Urteil abgegeben und das ist schön so.

Ich hoffe das das neue Thma auch so gut wird.

LG

Triexi