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Vollständige Version anzeigen : Meine Oma wurde abgeschoben


sigsak
06.04.2010, 18:35
Meine Oma wurde gegen ihren Willen ins Altenheim gesteckt, ich wollte sie nun wenigstens über Ostern zu mir holen, da ich einige Tage frei hatte. Doch leider wurde es mir von meinen Eltern, meinem Onkel und dem Heimleiter nicht erlaubt. Nun bekommt sie Psychopharmaka, damit sie sich "leichter" einleben kann. Wer von uns Fachkräften kann denn so was verstehen.
Ich möchte nun eure Hilfe, wo kann ich mich informieren in wie weit eine Betreuung für meine Oma besteht, ohne dass meine Verwandten es mitbekommen und dann vorher dementsprechende Schritte einleiten können. Denn eigentlich würde ich meine Oma gern bei uns in der Familie älter werden lassen. Denn sie ist schon 96 Jahre, hat seit Kriegsende alleine gelebt, jetzt im Doppelzimmer ohne eigenes Telephon und Fernseher. Schlimmer hätte sie es wirklich NICHT erwischen können. Und das wenn es Fachpersonal in der Familie gibt. Deshalb möchte sie auch gerne zu mir. Sie möchte wenigstens mal sehen wie es in unserer Familie gehen würde. Da wir berufstätig sind und unsere Tochter zur Schule geht. Aber meine Oma ist wenigstens bisher noch rüstig.
Ich hoffe nun, dass mir hier der ein oder andere weiterhelfen kann.
Schon jetzt mal herzlichen Dank!!!

Kira-Sophia
06.04.2010, 18:48
Hey,

wer hat Deine Oma denn ins Heim gegeben? Hat sie nen Betreuer? Und wenn ja, wen und für welche Belange ist er eingesetzt? ( also Aufentaltsbestimmung, Gesundheitsfürsorge, Geld...)

Normal ist es ja so, jeder bestimmt alles selbst, wenn sie ne gerichtliche Betreuung für einen oder mehr Belange hat, dann hat der Betreuer das Sagen. Er wird vom Amtsgericht eingesetzt, kann, muß aber nicht ein Familienangehöriger sein. Frag doch mal nach...

Der Betreuer soll aber im Simne des Betreuten entscheiden....und nun frag ich noch nach Deiner Familie...wie redet Ihr miteinander????

Gib uns mehr Infos bitte...

LG KIra-Sophia

sigsak
06.04.2010, 19:03
Tja, das ist so, ich weiß nicht in wie weit meine Eltern und mein Onkel eine Betreuung haben, möchte diese aber auch nicht auf die Idee bringen, dass sie noch mehr rein rechtlich bewirken können, als sie eh schon Schaden anrichten. Deshalb war hier ja meine Frage wo ich diese Auskunft bekommen kann. Soweit ich weiß haben sie nur eine Vollmacht für das Finanzielle.
Aber ins Heim haben sie sie trotzdem gegen ihren Willen gesteckt. Zur Info das haben sie schonmal gemacht, vor ca 7 Jahren da habe ich meiner Oma zugeredet, dass sie sich das nicht gefallen lassen muß. Daraufhin ist sie dann auch wieder ausgezogen und hat alleine gelebt. Doch nun hat sie halt einigemale den Herd angelassen und vergessen den Wasserhahn richtig zuzumachen. Das war Grund genug für ihre Kinder sie ins Heim zuschicken!

Momentan rede ich nicht mehr mit meinen Eltern, da sie nur beleidigend mit mir umspringen. Ich gehe davon aus, dass es nicht gern gesehen wird, dass sich die Enkelin mehr um die Oma kümmert als die eigenen Kinder außerdem gibt es noch 4 Enkelkinder, die sich NICHT um das Thema kümmern. Nur das übliche, wenn man Geld braucht. Ich möchte aber meiner Oma nur einen schönen lebenswerten Lebensabend gönnen.

Dirk Höffken
06.04.2010, 19:15
Ist die betreffende Person -die Oma- orientiert, muss sie wissen ob eine Betreuung besteht oder nicht! Besteht eine Betreuung anfechten, besteht keine Betreuung gibt es kein Problem. Es empfiehlt sich, für den Fall das die Person mal nicht mehr für sich eintscheiden kann, eine Betreuungs- respektive Patientenverfügung.

Ganz einfach und unkompliziert:).

Gast marie-antonia
06.04.2010, 19:22
...vielleicht kannst du ja selbst eine Betreuung beantragen. Spätestens dann wirst du erfahren, ob schon eine besteht.

infos zum Betreeungsrecht:

http://www.recht.de/phpbb/kb.php?mode=article&k=21

was sagt deine Oma?

lg MarieA

Gast marie-antonia
06.04.2010, 19:23
...vielleicht kannst du ja selbst eine Betreuung beantragen. Spätestens dann wirst du erfahren, ob schon eine besteht.

infos zum Betreuungsrecht:

http://www.recht.de/phpbb/kb.php?mode=article&k=21

was sagt deine Oma?

lg MarieA

pegean
06.04.2010, 21:12
jetzt im Doppelzimmer ohne eigenes Telephon und Fernseher.
Das kann man aber ändern.Wir haben noch Doppelz. und da hat jeder Bew. der
noch telefonieren kann auch sein Telefon.Und Fernseher sind auch kein Problem.
Sie hat doch bestimmt einen gehabt.
Doch nun hat sie halt einigemale den Herd angelassen und vergessen den Wasserhahn richtig zuzumachen.
Da wir berufstätig sind und unsere Tochter zur Schule geht
Und was würde bei Dir passieren wenn keiner da wäre ?
Nun bekommt sie Psychopharmaka,
Düfte doch für Dich kein Problem sein mal mit dem verodnenden Arzt zu sprechen
möchte aber meiner Oma nur einen schönen lebenswerten Lebensabend gönnen
Den kann sie aber auch im AH haben.Besuch sie regelmässig.Laß die Vergangenheit ruhen. Die Oma ist 96 .Sie braucht jetzt keine Aufregungen mehr.Vielleicht findet sie noch nette Bew. mit denen sie noch einiges machen kann wie Kaffeekränzchen,Spaziergänge usw..

LG

Monchichi
06.04.2010, 22:48
Hallo Sigsag,

Deine Oma ist 96 und ihr seid arbeiten,ja und jetzt ist sie nun mal im Heim,auch wenn es nicht schön gelaufen ist.
Aber an ihr rumzerren und sie da nun raus holen würde ich nicht tun.Was meinst Du was passiert?!
Der größte Familienkrach aller Zeiten und ob die dann die Oma bei Euch besuchen,wenn so ein Krieg besteht?Das würde ich ihr nicht zumuten,ist viel zu viel Unruhe und Streß für sie.

Ich verstehe es,daß Du sie lieber bei Dir haben möchtest und meinst,in der Familie ginge es ihr am besten.
Aber auch im Heim können alte Menschen glücklich und zufrieden ihren Lebensabend verbringen und meiner Meinung nach geht es denen da oft sogar viel besser wie alleine zu Hause oder alleine bei Familienangehörigen-ich mein das nicht böse,aber das was im Heim geboten wird an Unterhaltung,an Beschäftigung,das kann man zu Hause nicht geben.
Gut,manche wollen das nicht,dann müssen sie ja nicht teilnehmen,aber meistens wollen sie dann doch nachdem sie sich gewöhnt haben:).
Unsere Frau B. eine rüstige Dame ohne Pflegestufe sagt ständig zum Pflegepersonal,zu Besuchern,zu Angehörigen,daß es ihr nicht besser gehen könnte wie bei uns im Heim.
Ich möchte Dir damit sagen,obwohl ich wirklich verstehe,daß Du sauer und traurig bist,aber,warte doch vielleicht einfach mal ab,wie sich das ganze jetzt entwickelt...
Sei für sie da,zusammen mit den anderen Angehörigen(auch wenn es schwer fällt),sei offen und neugierig auf das Heim,denn wenn Du es nur schlecht machst,das überträgt sich auf die Oma.
Wenn sie lieber ein Einzelzimmer möchte,dann meldet sie für das nächste frei werdende an!!

Meine neueste Bew. war so sauer auf ihre Schwiegertochter,die hat laut ihrer Aussage alles getan,damit sie ins Heim muß.Hat nach einem OS-Halsbruch die Wohnung einfach gekündigt,alles leergeräumt und sie abgeschoben ins Heim...
Vorgestern kam die Schwiegertochter zu mir und bedankte sich für die tolle Betreuung und erzählte,daß unsere Bew. ihr selber nun gesagt hat,daß sie aus dem AH gar nicht mehr weg will,es gefällt ihr so gut,daß sie nicht mal,wenn ihre Wohnung noch wäre-zurück gehen würde und das nach nur drei Wochen.

Und das ist bestimmt nicht nur bei uns so schön:).

Liebe Grüße und alles Gute für Deine Oma wünscht Monchichi

Balot
07.04.2010, 12:17
Nur wenn absolut nichts mehr geht würde ich jemanden in einen Pflegeheim stecken.Versucht erstmal alle Möglichkeiten auszuschöpfen damit die Person ihre letzten Lebensjahre zuhause in Ihrer gewohnten Umgebung
verbringen kann z.B. Essen auf Räder,eine Haushaltshilfe,vielleicht Nachbarschaftshilfe,ehrenamtliche Hilfe,ambulante Pflege u.s.w..Alle mögliche Gefahren zu Hause abwehren.Pflegeheime sind einfach schrecklich.Kaffeekränzchen,Spaziergänge gibt es meisten gar nicht,weil die meisten Bewohner geistig und körperlich gar nicht dazu in der Lage sind.Die meisten haben ja eine Pflegestufe.Das wird gerne so hingestellt um "Kunden" anzulocken.Wenn ich dann noch Doppelzimmer höre ,das ist ja noch schlimmer.Meisten sagen Bewohner das gefällt Ihnen im Heim,weil sie dann nicht weiter zu Last fallen und man dann endlich Ruhe gibt.Man wird allerdings auch sehr vom Diensleister Pflegeheim bearbeitet das man das Produkt Pflege im Heim abkauft.Es ist ein hart umkämpfter Markt.Da hat man das mit der Idee, Pflege zu Hause ,nicht einfach.

pegean
07.04.2010, 12:49
Wenn ich Deine Sätze platzt mir fast der Kragen.
Pflegeheime sind einfach schrecklich
Es gibt sie die guten Heime ob Du es nun wahrhaben willst oder nicht.
Kaffeekränzchen,Spaziergänge gibt es meisten gar nicht,weil die meisten Bewohner geistig und körperlich gar nicht dazu in der Lage sind.Die meisten haben ja eine Pflegestufe.
Empfehle Dir doch einfach mal mehrere Heime zu besuchen.Geh doch mal nachmittags hin.Glaubst Du da sitzen nur Attrappen im Garten und die Rollatoren werden nur von Robotern geschoben ?Und in den Rollstühlen Dekopuppen ?
Pflegestufe heißt bei Dir also Bettlägerigkeit ? Guten Morgen.
Meisten sagen Bewohner das gefällt Ihnen im Heim,weil sie dann nicht weiter zu Last fallen und man dann endlich Ruhe gib.
Woher hast Du diese Erkenntnis ?Wir haben sehr kritische Bew..Und wenn das
regelmässige Bew.treffen mit der HL ist wird Tacheles geredet.Unser HL will eben wissen wo es Kritikpunkte gibt .

Hast Du schon mal darüber nachgedacht wie alt die Angehörigen sind wenn sie Familienmitglieder ins Heim bringen müssen.Und so ein Abschieben wie es früher mal war ist heute kaum noch möglich.
Sicherlich ich bin auch dafür so lange wie es geht die Menschen zu Hause zu lassen.

LG

lemasa
07.04.2010, 13:05
Kaffeekränzchen,Spaziergänge gibt es meisten gar nicht,weil die meisten Bewohner geistig und körperlich gar nicht dazu in der Lage sind.


Muss man geistig und körperlich dazu in der Lage sein?
Wozu gibt es Betreuungskräfte usw.? Auch Rollstuhlfahrer und Demenzkranke sind in der Lage an Spaziergängen (-fahrten) teilzunehemen, was oft gerne angenommen wird...

Du arbeitest doch auch in einem Pflegeheim, ist es dort so "schrecklich"?

LG

punky126
07.04.2010, 14:14
Also ich muss auch sagen es gibt schöne und nicht so Schöne Altenheime aber ich denke mal es kommt drauf an wie ein bewohner sein zimmer auch gestaltet z.b du bist bei der arbeit deine kinder weg so deine oma macht den herd an hat sich was gekocht sie geht raus schlüssel vergessen und das haus stinkt dan schon nach qualm.

Ich denke mal wenn man Ordentlich mit dein Eltern spricht und sagt ich hole sie mal über das we ab und dan schaut ihr einfach mal

und 96 Jahre ist ja auch schon zimlich alt wie alt sind den deine kinder

Meine oma sagt auch sie möchte nicht ins altenheim sie will versuchen bis ihr lebens ende zuhause zu bleiben , was ich für schwirig enfinde sie hat jetz schon mit atrose zu Kämpfen wenn sie in zimmer will sind treppen wenn sie in keller will . zu zeit ist ja mein Vater bei ihr Kann mir auch vor steln das sie es nicht Möchte sie hat auch im kopf so weise steln und sie vergissst auch schon einiges .Meine uroma hate ja demenz deshalb kenn ich es ja
aber so lange meine oma noch denken kann und ich glaube das meine Tante dan die Betreuung machen würde


Aber was ist für dich ein schönes Altenheim und haste mal überlegt das es auch wohngemeinschaften gibt für Ältere menschen aber das weist du ja bestimmt selbst

sigsak
07.04.2010, 17:08
Hallo Sigsag,

Deine Oma ist 96 und ihr seid arbeiten,ja und jetzt ist sie nun mal im Heim,auch wenn es nicht schön gelaufen ist.
Aber an ihr rumzerren und sie da nun raus holen würde ich nicht tun.Was meinst Du was passiert?!
Der größte Familienkrach aller Zeiten und ob die dann die Oma bei Euch besuchen,wenn so ein Krieg besteht?Das würde ich ihr nicht zumuten,ist viel zu viel Unruhe und Streß für sie.

Ich verstehe es,daß Du sie lieber bei Dir haben möchtest und meinst,in der Familie ginge es ihr am besten.
Aber auch im Heim können alte Menschen glücklich und zufrieden ihren Lebensabend verbringen und meiner Meinung nach geht es denen da oft sogar viel besser wie alleine zu Hause oder alleine bei Familienangehörigen-ich mein das nicht böse,aber das was im Heim geboten wird an Unterhaltung,an Beschäftigung,das kann man zu Hause nicht geben.
Gut,manche wollen das nicht,dann müssen sie ja nicht teilnehmen,aber meistens wollen sie dann doch nachdem sie sich gewöhnt haben:).
Unsere Frau B. eine rüstige Dame ohne Pflegestufe sagt ständig zum Pflegepersonal,zu Besuchern,zu Angehörigen,daß es ihr nicht besser gehen könnte wie bei uns im Heim.
Ich möchte Dir damit sagen,obwohl ich wirklich verstehe,daß Du sauer und traurig bist,aber,warte doch vielleicht einfach mal ab,wie sich das ganze jetzt entwickelt...
Sei für sie da,zusammen mit den anderen Angehörigen(auch wenn es schwer fällt),sei offen und neugierig auf das Heim,denn wenn Du es nur schlecht machst,das überträgt sich auf die Oma.
Wenn sie lieber ein Einzelzimmer möchte,dann meldet sie für das nächste frei werdende an!!

Meine neueste Bew. war so sauer auf ihre Schwiegertochter,die hat laut ihrer Aussage alles getan,damit sie ins Heim muß.Hat nach einem OS-Halsbruch die Wohnung einfach gekündigt,alles leergeräumt und sie abgeschoben ins Heim...
Vorgestern kam die Schwiegertochter zu mir und bedankte sich für die tolle Betreuung und erzählte,daß unsere Bew. ihr selber nun gesagt hat,daß sie aus dem AH gar nicht mehr weg will,es gefällt ihr so gut,daß sie nicht mal,wenn ihre Wohnung noch wäre-zurück gehen würde und das nach nur drei Wochen.

Und das ist bestimmt nicht nur bei uns so schön:).

Liebe Grüße und alles Gute für Deine Oma wünscht Monchichi

Das was du da schreibst ist mir schon klar, aber ich wollte ja auch erstmal meine Oma über Ostern zu mir holen, auch schon weil ich Geburtstag hatte und man weiß ja nicht, ob bei dem Alter meiner Oma ein nächster Geburtstag von mir noch gefeiert werden kann. Da war dann die Aussage meines Vaters, dann ist sie halt nie wieder dabei, echt nicht besonders. Meiner Oma gegenüber sage ich auch nicht meine Einstellung zu dem ganzen Thema, denn sie soll auch kein Streitobjekt werden. Nach dem neuesten Stand bin ich jetzt wohl auch noch Schuld, dass sie noch ihre Bedarfsmed. über ganz Ostern bekommen hat. Ich verstehe meine Eltern nur so, dass ich mich wohl nichtmal mehr sehen lassen soll bei meiner Oma. Momentan bin ich so enttäuscht von meiner Verwandtschaft, dass ich auch gar nicht hingehen möchte. Wohne ja auch noch ca 100km weit weg. Schon deshalb denke ich auch für immer meine Oma hierher zu holen wäre etwas utopisch, aber besuchsweise.....
Trotzdem Danke für deine Worte

sigsak
07.04.2010, 17:17
Nur wenn absolut nichts mehr geht würde ich jemanden in einen Pflegeheim stecken.Versucht erstmal alle Möglichkeiten auszuschöpfen damit die Person ihre letzten Lebensjahre zuhause in Ihrer gewohnten Umgebung
verbringen kann z.B. Essen auf Räder,eine Haushaltshilfe,vielleicht Nachbarschaftshilfe,ehrenamtliche Hilfe,ambulante Pflege u.s.w..Alle mögliche Gefahren zu Hause abwehren.Pflegeheime sind einfach schrecklich.Kaffeekränzchen,Spaziergänge gibt es meisten gar nicht,weil die meisten Bewohner geistig und körperlich gar nicht dazu in der Lage sind.Die meisten haben ja eine Pflegestufe.Das wird gerne so hingestellt um "Kunden" anzulocken.Wenn ich dann noch Doppelzimmer höre ,das ist ja noch schlimmer.Meisten sagen Bewohner das gefällt Ihnen im Heim,weil sie dann nicht weiter zu Last fallen und man dann endlich Ruhe gibt.Man wird allerdings auch sehr vom Diensleister Pflegeheim bearbeitet das man das Produkt Pflege im Heim abkauft.Es ist ein hart umkämpfter Markt.Da hat man das mit der Idee, Pflege zu Hause ,nicht einfach.


Ganz so negativ sehe ich die Altenheim nicht, nur in dem von meiner Oma geht es nicht ein eigenes Telephon bzw Fernseher zu haben(die Technik lässt dort zu wünschen übrig). Ich habe auch schon in den verschiedesten Heimen gearbeitet, weiß also wie es dort zu geht. Bin auch deshalb im Ambulanten Dienst, zum Großteil auch in der Intensivpflege, das heißt 1:1. Aber das kann man nicht immer haben. dass meine Oma im Heim ist kann ich schon irgendwie akzeptieren, aber dass es mir von meinen Eltern verboten wird ihr dann wenigstens einige schöne Stunden / Tage außerhalb dieser Mauern zu ermöglichen, das ist das was mich fertig macht.

sigsak
07.04.2010, 17:23
Also ich muss auch sagen es gibt schöne und nicht so Schöne Altenheime aber ich denke mal es kommt drauf an wie ein bewohner sein zimmer auch gestaltet z.b du bist bei der arbeit deine kinder weg so deine oma macht den herd an hat sich was gekocht sie geht raus schlüssel vergessen und das haus stinkt dan schon nach qualm.

Ich denke mal wenn man Ordentlich mit dein Eltern spricht und sagt ich hole sie mal über das we ab und dan schaut ihr einfach mal

und 96 Jahre ist ja auch schon zimlich alt wie alt sind den deine kinder

Meine oma sagt auch sie möchte nicht ins altenheim sie will versuchen bis ihr lebens ende zuhause zu bleiben , was ich für schwirig enfinde sie hat jetz schon mit atrose zu Kämpfen wenn sie in zimmer will sind treppen wenn sie in keller will . zu zeit ist ja mein Vater bei ihr Kann mir auch vor steln das sie es nicht Möchte sie hat auch im kopf so weise steln und sie vergissst auch schon einiges .Meine uroma hate ja demenz deshalb kenn ich es ja
aber so lange meine oma noch denken kann und ich glaube das meine Tante dan die Betreuung machen würde


Aber was ist für dich ein schönes Altenheim und haste mal überlegt das es auch wohngemeinschaften gibt für Ältere menschen aber das weist du ja bestimmt selbst

Dazu muß man wahrscheinlich auch wissen, dass meine Oma seit Kriegsende alleine gelebt hat, also ständig selbst unterwegs war, getan wie, was und wo sie es tun wollte. Und jetzt meint mein Vater, dass sie "lernen muß sich unterzuordnen", schon diese Einstellung meiner Eltern ist echt abnormal, und das wo ich diesen Beruf gelernt habe, aber anscheinend zählt daas nicht, dafür bin ich immer noch zu jung und unerfahren (seit über 20 Jahren in der Pflege). Das sind meine Eltern, danke.
Herzoichen Dank für deine Worte!

punky126
07.04.2010, 18:16
ja sorry Hate das vergessen mit dem allein leben als mein opa vor 10 Jahren gestorben ist da hate sie ja noch meine uroma das weis ich noch aber danach war sie auch allein und ist immer noch allein zur zeit ist ja mein vater da meine oma kümmert sich um mein vater und mein vater um meine oma
besser kann es gar nicht laufen


Aber wie sol sich den deine oma unter ordnen wenn sie das nie hate und wie sol sie das mit 96 jahre noch lernen und das mit kein telefon und kein Fernseher das finde ich das geht schon gar nicht

Und wenn du sagst du möchtest sie zu dir holen wenn deine oma pflegebedürftigt wird würdest du für die zeit dein job erstmahl auf geben oder stunden ´veringern ich glaube deine kinder würden sich freuen wenn die uroma im haus ist . tränen laufen gerad passiert ich währe froh wenn ich meine uroma noch hätte sie war eine liebe frau ich sas mal an ihren bett da konnte sie noch sing wo sie immer nur geschriehen hate und als ich da war hat sie nicht mehr geschriehen und als sie noch mein vater auf bild er kannt hate da habe ich gedacht sie wird wider gesund. aber ich weis ja jetz dass es tiefe erinerung waren.


Deine oma braucht ein Liebes zuhause wo sie weis das sie herzlich wilkommen ist ich denke das ist wichtiger als was die eltern woln ich finde auch man solte deine uroma fragen und wenn sie sagt sie möchte dann müsen sie das akzeptieren

sophie
07.04.2010, 18:51
Hallo

ist es denn so schwierig, ein Gespräch mit den Pflegekräften dort zu führen?? Dachte eher es könnte leichter sein, da du ja "Kollegin" bist oder wirst du als Konkurenz erlebt?

Wieso wird Psychopharmaka angesetzt um den Heimeinzug zu erleichtern???? (Hab ich ehrlich gesagt noch nicht erlebt, oder gehört).

Gibt es in diesem Heim evtl. ein Einzelzimmer? Die kosten meistens nicht so viel mehr, dann hätte deine Oma etwas mehr Privatsphäre.

Ich stelle es mir schwierig vor, wenn ihr beide arbeitet und Kinder da sind, noch eine demente Oma zu versorgen, die Wasser laufen lässt oder den Herd an.


Eine Einrichtung die an ihren BW interessiert ist, glaub ich, wird zum Gespräch bereit sein.

LG
Sophie

pegean
07.04.2010, 18:57
Sigsak !

Fahr zu Deiner Oma und überzeuge Dich selbst wie es ihr geht.
Wenn Du Dich so gut mit ihr verstanden hast dann wartet sie auf Dich.
Sorg dafür das sie ein Telefon bekommt.

punky !
solte deine uroma fragen und wenn sie sagt sie möchte dann müsen sie das akzeptieren

mal abgesehen von der Oma sigsaks ,was glaubst Du wo ich nachts überall unterwegs wäre wenn ich "Wünsche"der Bew. akzeptieren müsste ?Eine Deutschlandrundreise würde da nicht reichen.


LG

punky126
07.04.2010, 19:35
Sorry stehe auf schlauch kan man die frage mal vereinfachen
verstehe das mal wider nicht

pegean
07.04.2010, 19:50
Viele Bew. "leben" in der Vergangenheit .Ein Bew. will z.Zt. immmer nach
Köln.Dort lebte er sein ganzes Leben lang.Er versteht bis heute nicht daß
er im Heim ist sondern meint im Hotel zu sein.
Muß ich ihn jetzt nachts nach Köln bringen ?Was meinst Du ?

LG

punky126
07.04.2010, 19:55
Ich glaube nicht weil vileicht mus man ihn das erklären das es sein neues zuhause ist und das es einfach kein hotel sondern ein haus mit ganz vielen älteren menschen weil du kanst ihn ja nicht nach köln bring was solen die bewohner ohne ihn machen , vileicht solte man ihn fragen wie es in seiner wohnung in köln ist und vileicht sein zimmer noch mehr gestalten und vileicht ihn davon ab bríng das er das nicht kann nachts nach köln

pegean
07.04.2010, 20:04
punky !

Da merkt man doch das Du kaum Erfahrungen im Umgang mit Dementen hast.
In dem Stadium in dem er jetzt ist versteht er gar nichts mehr.
"Will wieder nach Köln war lange genug im Hotel" .Dieser Satz wird ständig wiederholt.
Andere wollen ständig einkaufen usw..

LG

punky126
07.04.2010, 22:31
Ich habe ja auch noch keine Ausbildung in die richtung und fast noch nie was mit dementen zu tun gehabt das ist das 2 mal so wirklich in mein leben

und in der 87B ausbildung lerne ich das ja klar habt ihr alle mehr erfahrung ihr seit ja auch älter


Lach kein meister ist vom himmel gefallen


naja ich hate mal eine bewohnerin sie hat gesagt das ist nicht ihr zimmer habe dan ihre gegenstände gezeigt und dan ging es auch

oder das ist nicht mein mantel

da habe ich ihr den angezogen und gesagt schaun sie das ist ihrer den haben sie doch bekomm der siht doch aber schön aus hab ich dan gesagt der ist doch modern und dan sind wir rausgegangen

Monchichi
08.04.2010, 23:13
Sigsag,

weißt Du,was ich jetzt machen würde?
Rede mit Deinen Eltern und sag ihnen,daß Du die Entscheidung sie gegen ihren Willen ins Heim zu geben nicht gut findest,aber daß Du es nun,wo es nun mal so ist aktezptierst(schweren Herzens) und daß sie keine Angst haben brauchen,daß Du Oma negativ beeinflußt gegen das Heim,daß Du einfach nur für sie da sein möchtest.

Dem Heimleiter würde ich das auch so mitteilen-die scheinen Dich als Gefahr anzusehen-daß die Eingewöhnung gefährdet wird,daß Du Oma negativ beeinflußt.
Und wenn dann alles gut läuft,Oma sich gewöhnt hat und die merken,daß Du wirklich nur für sie da sein möchtest und nicht gegen das Heim arbeitest,dann werden die bestimmt nichts dagegen haben,wenn Du sie mal für ein paar Tage zu Dir holst.

Aber wie ich schon schrieb,sei jetzt einfach offen und neugierig auf das Heim und positiv eingestellt und versuche es dann auf die Oma zu übertragen.

Meine Bew. erzählte mir heute auch wieder,daß sie abgeschoben wurde,ohne ihr wissen wurde die Wohnung leer geräumt usw. und sie sei so froh,daß es jetzt doch so schön im AH ist.Ich habe sie gefragt,wie sie vorher über AH gedacht hat,da sagte sie,daß sei ihr größter Albtraum gewesen,freiwillig wäre sie nie gegangen,weil man immer nur schlechtes in den Medien hört und sieht.

Vielleicht ist es bei Deiner Oma so ähnlich,ich hoffe es.Ich finde es auch schlimm,wenn einfach über den Kopf alter Menschen hinweg entschieden wird und gegen deren Willen,aber weißt Du,es ist jetzt nun mal so,mach das beste raus...

Liebe Grüße von Monchichi

Monchichi
11.04.2010, 05:45
Balot,warum hast Du so eine Meinung zu Pflegeheimen,das ist doch neben der Realität und sowas frustriert auch,wenn man sowas liest/hört,was Du schreibst-Du bist doch selbst Altenpfleger im Heim,machst Du diese Erfahrungen?

Weißt Du,wir tun doch ALLES FÜR die alten Menschen,soweit wir eben können und das sind keine leeren Versprechungen,die gegeben werden.Ich könnte Dir jetzt alles aufzählen,was bei uns geboten wird,aber ich muß jetzt zur Arbeit,habe keine Zeit dafür.
Nur eines verspreche ich Dir,wenn es so wäre,wie Du schreibst,wäre ich keine Altenpflegerin mehr...

Tschüß und einen schönen Sonntag allen wünscht Monchichi

Balot
11.04.2010, 09:37
Wieso?So sind doch Pflegeheime.Da wohnen pflegebedürftige Menschen.Viele brauchen Hilfe bei der täglichen Versorgung.Viele leiden dazu noch an Altersdemenz.Einige laufen umher.Suchen irgendwas.Viele rufen und schreien Tag und Nacht.Die meisten Bewohner sind inkontinent,einige auch Stuhlinkontinent.Einige wohnen im Zweibettzimmer.Viele Bewohner sitzen im Rollstuhl und können die Umgebung nicht mehr richtig wahrnehmen.Im gemeinsamen Speisesaal wird oftmals essen gereicht.Manchmal können einige das essen nicht behalten.Das Personal ist immer unterbesetzt,viele gestresst und gereizt und nicht richtig ausgebildet.Klar geboten wird immer was unter den Motto:Alle alte Menschen mögen singen und basteln.Ich arbeite auch in einen Pflegeheim und das gerne,aber wohnen möchte ich dort nicht und ich möchte auch nicht(wenn es irgendwie geht)meine Eltern dort sehen.Zudem muss es ja nicht immer gleich Pflegeheim sein sondern man sollte erst alle Möglichkeiten für eine Versorgung für zu Hause ausschöpfen.Meine Meinung

schwarzer sonnenstrahl
11.04.2010, 20:41
es meinte mal ne mitarbeiterin zu mir, was ihr bei der einstellung ihres jobes gesagt wurde:" Wenn du in der Altenpflege arbeitest, ist das der einzige Job, wo du deine Sachen nicht packen brauchst, wenn du aufhörst.Du bringst sie mit!" <<<<------das stimmt voll und ganz:
du hast danach nämlich selbst nen "klopper", doch nach wie vor ist es die beste variante für pflegebedürftige menschen rund um die uhr versorgt zu werden, im gegensatz zu hause, da kostet ne intensivepflege mehr und vor allem sind 1. die verwandten nicht so übermäßg belastet, sie können ihrem job nach wie vor nachgehen. 2.können sie neue kontakte knüpfen oder sogar freunde. 3. haben sie die gewissheit: es ist immer jemand da!

zu 1. meine tante hatte ne tochter die von meiner oma gepflegt wurde damit meine tante zur arbeit gehen konnte. jetzt ist meine oma die pflegebedürftige,aber meine oma will nicht ins heim, weil sie mit ihren angehörigen mehr meckern kann als mit fremden.ein heim wäre eig ganz angebracht.

zu 2. hab mal nen patienten im kh gehabt der hat davon berichtet das er von 100 bewohnern nur 3 männer waren. fand er klasse XD und ne andere bewohnerein die hat jeden tag ihre freundin zum gottesdienst abgeholt die nur ne tür weiter wohnte.

zu 3. ne bewohnerin hatte zu hause immer anfälle weil sie alleine war und somit ins kh immer wieder kam.seit sie im heim wohnt ist sie viel aufgeschlossener und fühlt sich geborgen.

es ist nicht alles schlecht!

Monchichi
11.04.2010, 20:51
Hi Balot!

Na ja,ich arbeite im Heim,stehe voll dahinter,gebe mein Bestes und hoffe,wenn ich mal in der Situation bin,also im Heim lebe,was ich mir gut vorstellen kann,daß ich es ebenso zurück bekomme wie ich gebe*ist vielleicht naiv gedacht,aber versuchen kann man es ja mal*.
Ich kann so nicht denken,auf der einen Seite Pflegeheime schrecklich finden und auf der anderen Seite dennoch da arbeiten und Du sagst ja auch Du machst das gerne.Für mich paßt das nicht,aber das liegt vielleicht auch an mir.

Ich kann nur irgendwo gerne arbeiten,wenn ich mich wirklich damit identifizieren kann und auch wenn ich innerlich genervt und gestreßt bin wegen der hohen Anforderungen und manches Mal nicht mehr kann,aber davon kriegen meine Bew. nichts mit...
Im Gegenteil,die geben mir erst die Kraft weiter zu machen,die lassen mich auch diesen Streß vergessen,wenn ich mit ihnen zusammen bin,diese Gedanken /Gefühle,also die Überforderung merke ich nicht am Bew. sondern hinterher,wenn die Pflege,die Arbeitszeit um ist und ich daran denke,was ich alles noch machen muß...(neue Pflegeplanung schreiben,evaluieren,Medi-Bestellung etc.).

Aber im Grunde denke ich,die meisten Heime geben ihr Bestes,gerade jetzt durch die Noten und auch durch die jährliche Heimaufsichtskontrolle und durch die große Konkurrenz,da kann man es sich nicht erlauben,Versprechungen zu machen,um Kunden zu fangen,die dann nicht gehalten werden.Weißt Du,der Druck,die Anforderungen werden dadurch immer höher,es wird wirklich gemacht und getan für die alten und wenn Du dann sagst Pflegeheime sind schrecklich,dann empfinde ich das als Beleidigung,weil das ganze Bemühen dadurch entwertet wird.
Der Kunde ist in vielen Heimen wirklich König.

doedl
11.04.2010, 21:01
Zurück zum Thema:

ich finds grundsätzlich schlecht, wenn solche Probleme nicht innerhalb der Familie besprochen werden. Aus 100 km Entfernung mag manches ganz anders aussehen, als vor Ort. Die Oma sollte auch nicht als Streitobjekt dienen! Berufstätigkeit und Pflege beißen sich naturgemäß; von Pflegegeld kann niemand existieren und deshalb den Job aufgeben. Davon auszugehen, dass die Oma noch Jahre selbständig bleibt - das bei dem hohen Alter- halte ich für blauäugig, denn die Pflegebedürftigkeit wird kommen, wenn sie nicht schon da ist (oder zumindest der Anfang der Demenz).
Gruß Doedl